US-Mobilfunkanbieter AT&T mit leicht verbesserten Zahlen
Bei dem Konkurrenten von T-Mobile USA geht es etwas bergauf: AT&T gewann im ersten Quartal dieses Jahres Kunden hinzu und verbesserte den Gewinn.
Der US-Telekomkonzern AT&T macht bessere Geschäfte. Im ersten Quartal des Jahres 2013 kamen 296.000 Mobilfunk-Vertragskunden hinzu, wie der Rivale der Telekom-Tochter T-Mobile USA am Dienstag nach Börsenschluss in Dallas mitteilte. Als Gewinn blieben unterm Strich 3,7 Milliarden US-Dollar hängen (aktuell rund 2,8 Milliarden Euro) – ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz schrumpfte hingegen wegen des Verkaufs einer Tochterfirma leicht.
AT&T ist der zweitgrößte Mobilfunk-Anbieter in den USA; T-Mobile USA ist die Nummer vier. Derzeit ist der Markt kräftig in Bewegung. T-Mobile soll mit der kleineren MetroPCS verschmolzen werden. An diesem Mittwoch ist dazu eine Aktionärsversammlung bei MetroPCS angesetzt. Gleichzeitig ist um den Rivalen Sprint Nextel ein Übernahmekampf entbrannt: Ein US-Kabelanbieter und ein japanischer Kommunikationskonzern buhlen um die Nummer drei der Branche. Marktführer in den USA ist Verizon Wireless. (jss)