Brandenburg: Förderprogramm für Breitband-Internet im ländlichen Raum

Die Regierung von Brandenburg hat am heutigen Dienstag ein Konzept zur Verbesserung des Breitband-Internetzugangs für die ländlichen Regionen verabschiedet. Ab Herbst sollen Gemeinden Fördermittel für Breitbandanschlüsse beantragen können.

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Von
  • dpa

In ländlichen Regionen Brandenburgs soll der schnelle Internetzugang per Breitband verbessert werden. Das Kabinett beschloss am Dienstag ein entsprechendes Konzept, wie die Potsdamer Staatskanzlei mitteilte. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) erklärte: "Beim Breitbandzugang in den ländlichen Regionen Brandenburgs versagt der Markt. Die Netzbetreiber betrachten den Ausbau hier als nicht wirtschaftlich." In dem Konzept seien auch Eckpunkte eines neuen Förderprogramm zur Breitbanderschließung von Gemeinden und Gemeindeverbänden enthalten. Diese könnten von Herbst an Fördermittel, auch von der Europäischen Union, beantragen.

"Breitband-Technologien sind wichtig für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Wirtschaft", erklärte Junghanns. Mit einem sogenannten Breitband-Atlas werde der regionale Bedarf in der Mark ermittelt. "Damit erhalten die Netzbetreiber eine fundierte Informationsbasis. Jetzt sind sie aufgefordert, ihren Netzausbau zu forcieren", erklärte Junghanns. Der Atlas ist den Angaben zufolge eine Initiative der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern Brandenburgs. Grundlage sei die "Breitbandinitiative Brandenburg" vom Sommer 2007. (dpa) / (pmz)