Weckdienst fĂĽr Wohlhabende

Der Bastler Rich Olson präsentiert in seinem Blog einen geldfressenden Wecker. Schafft man es nicht, in der vorgegebenen Zeit die Alarm-Taste zu drücken, wird gnadenlos ein vorher eingelegter Geldschein zerstört.

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Von
  • Olaf Göllner

Ein Bastel-Projekt von Rich Olson bringt Langschläfer um ihr Erspartes: Mit programmierbarem Wecker samt angeschlossenem Schredder wird Wecker ignorieren und wieder umdrehen teuer. Schafft man es nicht, in der vorgegebenen Zeit die Alarm-Taste zu drücken, geht ein Geldschein gnadenlos durch den Häcksler. Das Herzstück des Projekts, der ClockIt von Sparkfun, steuert einen USB-betriebenen Papier-Schredder. Ein Leistungstransistor dient als Schalter.

Auf seinem Blog präsentiert der Wecker-Fan ein Video, in dem sein Projekt einen 1-Dollar-Schein zerstört. Im europäischen Raum wären mindestens fünf Euro seiner Zerstörungswut zum Opfer gefallen. Die Vernichtung von Geldscheinen ist rechtlich durchaus gestattet, sofern es sich um die eigenen Scheine handelt (§903 BGB). Ein Umtauschrecht für mutwillig gehäckseltes Geld gibt es übrigens nicht.

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Das Projekt lässt sich auch modifizieren und in eigene Projekte mit dem ClockIt-Bausatz umsetzen. Denkbar wäre ein Roboterarm, der die Bettdecke wegzieht oder eine Sprinkleranlage, die mit kaltem Wasser weckt. (ogo)