DVB-S2-Empfangskarte für PCI-Express mit Linux-Unterstützung

Die rund 80 Euro teure HDTV-fähige Empfangskarte mit PCIe-x1-Anschluss soll sich sich dank Open-Source-Treibern problemlos unter Linux mit VDR oder MythTV verwenden lassen.

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Mit der TeVii S470 bietet der DVB-Shop ab sofort eine HDTV-taugliche Satelliten-Empfangskarte mit Linux-Unterstützung an, die über einen PCI-Express-Anschluss (PCIe-x1) verfügt. Üblicherweise besitzen digitale TV-Karten nach wie vor einen PCI-Anschluss, PCI-Slots sind auf modernen Mainboards jedoch rar.

Die für den Betrieb unter Linux mit VDR, MythTV und anderen DVB-Programmen benötigten Treiber ist seit Version 2.6.30 im Standard-Kernel enthalten, bei älteren Kernel-Versionen muss man die Module noch von Hand aus der S2API-Treibersammlung von Igor Liplianin übersetzen.

Die Low-Profile-Karte kostet knapp 80 Euro und wird mit zwei Slotblechen ausgeliefert, sodass sie sowohl in herkömmlichen PCs als auch in Slimline-Gehäusen montiert werden kann. Ein besonderes Highlight der Karte sind die Stromspar-Modi, die dafür sorgen sollen, dass der DVB-S2-Tuner im Leerlauf die Spannungsversorgung für den LNB abschaltet und damit auch etwaige angeschlossene Sat-Multischalter in den Ruhezustand wechseln, sofern nicht noch andere Empfänger im Betrieb sind. (mid)