Vodafone Deutschland hat 33,9 Millionen Kunden
Der Mobilfunkanbieter hat im vergangenen Quartal 3,3 Millionen Kunden hinzugewonnen. Der Mobilfunkumsatz sank um 5,2 Prozent.
Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat in Deutschland im vergangenen Jahr 3,3 Millionen Kunden hinzugewonnen. Allein im Weihnachtsquartal sind es 1,38 Millionen gewesen, teilt das Unternehmen anlässlich der Bilanzvorlage des Mutterkonzerns heute mit. Vodafone Deutschland hat damit nun nach eigenen Angaben 33,9 Millionen Kunden, davon nutzten 5,3 Millionen UMTS und 3,35 Millionen das "Zuhause"-Angebot.
Der Mobilfunkumsatz (Service Revenues) betrug im dritten Quartal 1,787 Millionen Euro, das sind 5,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung der Veränderung bei den Terminierungsentgelten und den regulierten Auslandspreisen sei der Mobilfunkumsatz gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Der monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) lag mit 18,0 Euro um 2,9 Euro unter dem Vorjahreswert und 1,5 Euro unter dem Vorquartal.
Der Anteil der neuen Datendienste ohne SMS beträgt bei Vodafone Deutschland 11,6 Prozent am Mobilfunkumsatz, das sind 3,1 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Telefonminuten ist im Herbstquartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Viertel auf 10,827 Milliarden gestiegen. Pro Kunde waren es 111 Minuten pro Monat, im Vorjahr 98 Minuten. Im vorigen Quartal hat Vodafone 42.000-mal das Produkt Vodafone DSL verkauft, insgesamt nutzen jetzt 110.000 Vodafone-Kunden DSL. Der Umsatz mit Zuhause-Produkten und DSL-/Festnetzprodukten macht jährlich mehr als 450 Millionen Euro aus. Von den 5,315 Millionen UMTS-Kunden nutzen 573.000 eine UMTS-PC-Karte für ihren Laptop und 4,742 Millionen ein UMTS-Handy. Die neuen Datendienste machen jährlich einen Umsatz von etwa 800 Millionen aus. (anw)