Mehr Ausgaben fĂĽr Forschung und Entwicklung
Laut einer Umfrage des „European Scoreboard“, das die Innovationsleistung der EU-Mitgliedsstaaten misst, stammen inzwischen 34 Prozent der Gesamtausgaben in Forschung und Entwicklung innerhalb der EU aus Deutschland.
- Barbara Lange
- Kersten Auel
Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sind hierzulande gestiegen: 34 Prozent der Gesamtausgaben fĂĽr diesen Bereich innerhalb der EU stammen von der deutschen Wirtschaft. Am meisten investieren Daimler, Siemens und Volkswagen, die auf Platz eins, drei und fĂĽnf in Europa liegen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des European Scoreboard, das die Innovationsleistung der EU-Mitgliedsstaaten misst. Ziel ist es, den InnovationssrĂĽckstand der EU gegenĂĽber den USA aufzuholen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wertet dieses Ergebnis als Erfolg seiner High-Tech-Strategie, da nun nach einer Erhöhung der öffentlichen Fördermittel auf sechs Milliarden Euro auch die Wirtschaftsunternehmen nachgezogen seien.
Insgesamt sei innerhalb der EU ein Anteil von drei Prozent des Bruttoinland-Produkts (BIP) für FuE vereinbart worden. Nach Schätzungen des BMWi liegt man jetzt bei etwa 2,7 Prozent (2005: 2,5 Prozent). Bis 2010 müsse die Wirtschaft noch 10 Milliarden Euro nachlegen. (Barbara Lange) (ka)