Canon hofft auf einen erstarkenden Dollar
Der japanische Elektronikhersteller konnte zwar im vergangenen Quartal Umsatz und Gewinn steigern, doch habe die Nachfrage in den USA unter den Folgen der Immobilien-Krise gelitten.
Der japanische Elektronikkonzern Canon hat im vergangenen vierten Quartal 1,26 Billionen Yen (7,9 Milliarden Euro) umgesetzt, das sind 3,9 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 127,8 Milliarden Yen, das bedeutet ein Wachstum von 1,8 Prozent. Allerdings blieb der Kamera- und Druckerhersteller bei diesen Kennzahlen hinter den eigenen Erwartungen zurück. Im gesamten Geschäftsjahr wuchs der Umsatz um 7,8 Prozent auf 4,48 Billionen Yen, der Nettogewinn um 7,2 Prozent auf 488 Milliarden Yen.
In seiner Mitteilung schreibt der Konzern, der 80 Prozent seines Umsatzes im Ausland erwirtschaftet, als Folge der Immobilien-Krise in den USA habe auch die Konsumfreudigkeit im Bereich Unterhaltungselektronik nachgelassen. Anders habe es hingegen in Europa ausgesehen, Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt hätten sich in der Nachfrage niedergeschlagen. China weise weiterhin hohe Wachstumsraten auf, während sich Japan hin zum Positiven entwickele.
Finanzchef Masahiro Osawa geht davon aus, dass sich die Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2008 erholen werde. Dadurch werde auch der Dollar gestärkt, unter dessen Schwäche Canons Exporte derzeit leiden, berichtet das Wall Street Journal. (anw)