Matsushita steigert Profitabilität deutlich
Den operativen Gewinn konnte der japanische Elektronikkonzern im abgelaufenen Quartal um 22 Prozent auf umgerechnet 1,046 Milliarden Euro steigern, das Nettoergebnis legte um 46 Prozent auf 728,5 Millionen Euro zu.
Der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial, der ab Oktober unter dem Namen seiner international bekanntesten Marke Panasonic auftreten wird, hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Ende: 31. März) weniger umgesetzt, aber mehr verdient (PDF-Datei). Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres sanken die Erlöse um knapp vier Prozent auf 2,34 Billionen Yen (14,82 Milliarden Euro).
Als Grund für den Umsatzrückgang gibt Matsushita an, dass die Geschäftstätigkeit von JVC (Victor Company of Japan) seit August 2007 nicht mehr in der Konzernbilanz berücksichtigt werde. Um diesen Faktor bereinigt, ergebe sich für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2007 ein Umsatzplus von 4 Prozent. Während in Europa insbesondere AV-Produkte (Audio/Video) gefragt gewesen seien, habe man in China und anderen asiatischen Ländern vor allem mehr Haushaltselektronik (Weiße Ware) absetzen können.
Der Nettogewinn des Konzerns stieg im Jahresvergleich um 46 Prozent auf 115,2 Milliarden Yen (728,5 Millionen Euro). Das Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit legte um 22 Prozent auf 165,4 Milliarden Yen (1,046 Milliarden Euro) zu. Matsushita-Angaben zufolge konnten alle Geschäftsbereiche im abgelaufenen Quartal die Profitabilität steigern. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Nettogewinn von 246 Milliarden Yen (1,556 Milliarden Euro). (pmz)