Riverbed steigert Umsatz
Riverbed konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2013, wie schon im gesamten vergangenen Jahr, weiter steigern. Dennoch verzeichnete das Unternehmen aufgrund von hohen Abschreibungen und Steuern einen Nettoverlust.
Riverbed Technology, Hersteller von IT-Performance-Applikationen, hat im ersten Quartal 2013 seinen Umsatz von 182 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal um 35 Prozent auf 246 Millionen US-Dollar steigern können. Somit scheint Riverbed bereits jetzt auf einem guten Weg zu sein, das Rekordjahr 2012 zu toppen. Jedoch musste das Unternehmen einen Verlust von 8,1 Millionen US-Dollar oder 5 Cent pro Aktie hinnehmen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Nettogewinn noch 6,9 Millionen US-Dollar oder 4 Cent pro Anteilsschein.
Als Grund für die Diskrepanz zwischen Umsatz und Gewinn gibt das Unternehmen unter anderem hohe Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und hohe Steuerzahlungen an. "Trotz sinkender Staatsausgaben und und einer generellen wirtschaftlichen Flaute, die unsere Ergebnisse beeinflusst haben, ist der Umsatz mit WAN-Optimierung innerhalb eines Jahres um 6 Prozent gestiegen", sagt Jerry M. Kennelly. "Unsere Produkte, die jenseits von WAN und den OPNET-Produkten stehen, konnten 40 Prozent mehr Umsatz erwirtschaften. Im Endeffekt sind wir sicher, dass unsere Multiproduktstrategie, die nach der OPNET-Übernahme weiter ausgebaut wurde, weiter das Umsatzwachstum beschleunigen wird." (roh)