3,5-Zoll-Festplatte mit 1,5 Terabyte angekündigt

Seagates Barracuda 7200.11 fasst wie die vor einigen Tagen angekündigten Hitachi-Platten 375 GByte pro Scheibe. Für Ende des Jahres plant der Hersteller außerdem Notebookplatten mit 500 GByte und 7200 U/min.

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Von
  • Boi Feddern

Seit mehreren Monaten stagnierte die Speicherkapazität von 3,5-Zoll-Festplatten bei maximal 1 Terabyte. Nun setzt Seagate zu einem großen Sprung an und hat für August das erste Laufwerk mit 1,5 TByte angekündigt. Das neue Flaggschiff segelt künftig unter dem Namen Barracuda 7200.11. Anders als die bisher erhältlichen Laufwerke aus dieser Reihe, die es bis heute schon in zwei unterschiedlichen Versionen mit 250 und 320 GByte pro Scheibe gibt, fassen die insgesamt vier Magnetscheiben beim 1,5-TByte-Modell dann offenbar 375 GByte. Erst vor wenigen Tagen hatte Hitachi angekündigt, die Speicherdichte ebenfalls auf 375 GByte pro Scheibe zu erhöhen. Der Konkurrent plant aber bislang nur Festplatten mit maximal 1 TByte anzubieten.

Denkbar ist, dass Seagate dank der höheren Datendichte wie Hitachi dann künftig auch beim 1-TByte-Modell und der 750-GByte-Platte aus der Familie Barracuda 7200.11 eine Scheibe einspart. Die Laufwerke rotieren wie gehabt mit 7200 U/min, arbeiten mit 16 oder 32 MByte Cache und lassen sich per Serial ATA (3 GBit/s) mit dem Rechner verbinden. Die maximalen Transferraten sollen bei rund 120 MByte/s liegen.

Ende des Jahres plant Seagate dann bei den Notebookplatten zur Konkurrenz aufzuschließen und Serial-ATA-Notebookfestplatten mit 500 GByte und 5400 U/min (Momentus 5400.6) sowie 7200 U/min (Momentus 7200.4) anzubieten. Die Platten mit höherer Drehzahl arbeiten mit 16 statt 8 MByte Cache. (boi)