Digitale Bilderrahmen bald auch von Sony
Nach Philips, Samsung & Co will sich jetzt auch Sony den kleinen Displays fĂĽr den Kaminsims widmen.
Sony will in das Geschäft mit digitalen Bilderrahmen einsteigen. Philips hatte 2006 den Anfang gewagt, inzwischen sind viele Displayspezialisten nachgezogen, darunter etliche Panelhersteller aus Taiwan. Es hatte zunächst erhebliche Lieferschwierigkeiten bei den kleineren LCD-Panels gegeben, weshalb unter anderem Philips und Samsung ihre fürs Weihnachtsgeschäft 2006 angekündigten Rahmen nicht rechtzeitig auf den Markt bringen konnten. Die Engpässe konnten etwas gemindert werden, sind aber noch nicht völlig beseitigt – es fehlt an Produktionskapazitäten, weil die großen Panelhersteller mit dem Ausbau der Fabriken zur Displayproduktion für Fernsehgeräte beschäftigt sind. Der Einstieg von Sony könnte die Situation zusätzlich verschärfen, fürchtet die Branche.
Die für März angekündigten drei Bilderrahmen haben jeweils WVGA-Auflösung mit 800 × 480 Pixeln. Zwei der von Sony S-Frames genannten Displays namens DPF-D70 und DPF-V700 zeigen eine Diagonale von sieben Zoll, der DPF-V900 neun Zoll. Die Geräte erkennen, ob sie im Hochformat oder im Querformat aufgestellt wurden und bringen das Bild automatisch in die richtige Lage. Die V-Varianten sollen zugleich die eingespielten Bilder optimieren und dabei beispielsweise rote Augen korrigieren, nachschärfen oder Belichtungsfehler ausgleichen. Die maximale Dateigröße für die Fotos beträgt laut Sony enorme 100 MByte, größere Bilddateien soll der integrierte Bionz-Prozessor automatisch umrechnen und anpassen. Für die V-Modelle ist ein Bluetooth-Adapter erhältlich, mit dem die Displays ihre Bilddaten drahtlos entgegennehmen. Per HDMI können sie die Bilddaten zudem an aktuelle Bravia-LCD-TVs von Sony weitergeben. (uk)