Philips setzt 6,5 Milliarden Euro um

Der Chef des niederländischen Elektronikkonzerns meint nach den Ergebnissen des zweiten Quartals, sein Unternehmen sei in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld gut gestellt.

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Philips-Chef Gerard Kleisterlee sieht sein Unternehmen in einem sich verschlechternden wirtschaftlichen Umfeld gut gestellt. Das Ergebnis des zweiten Quartals, das er soeben vorgelegt hat, spiegele die Qualität und die Belastbarkeit der Produktpalette wider, sagte er heute laut Mitteilung. Demnach hat der niederländische Elektronikkonzern im zweiten Quartal 6,463 Milliarden Euro umgesetzt gegenüber 6,033 Milliarden im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn ging laut Quartalsbericht (PDF-Datei) von 1,569 Milliarden auf 720 Millionen Euro zurück, unter anderem weil Philips weitere Anteile an dem Chip-Auftragsfertiger TSMC verkauft hat.

Im größten Geschäftsbereich Consumer Lifestyle setzte Philips mit 2,787 Milliarden Euro fast exakt soviel um wie im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das größte Umsatzwachstum aller Sparten wies Lightning mit 19 Prozent auf 1,739 Milliarden Euro auf, auch dank der Übernahme des Lichtspezialisten Genlyte im November 2007. Die Sparte Healthcare steigerte ihren Umsatz um 11 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der Kurs der Philips-Aktie liegt derzeit mit etwa 20,80 Euro gut im Plus. (anw)