Lotus Symphony Beta 4 mit SDK für eigene Erweiterungen
Dank zusätzlicher Entwicklungswerkzeuge lässt sich die vierte Beta-Version von IBMs Bürosuite durch Plug-ins erweitern und via LotusScript von Lotus Notes aus steuern.
Mit Hilfe des separat erhältlichen Developers Toolkit können Java-Entwickler Lotus Symphony, die Bürosuite von IBM auf Basis von OpenOffice, um eigene Funktionen erweitern, die sich nahtlos in die Bürosoftware integrieren oder die Software aus eigenen Anwendungen und aus Lotus Notes heraus steuern. Neben der Dokumentation und einem Tutorial bringt das Toolkit Beispiele sowie Zusatzkomponenten mit, um das SDK in die separat herunterzuladende Entwicklungsumgebung Eclipse zu integrieren.
Auf einer speziellen Webseite will IBM fertige Plug-ins, auch von Drittanbietern, zum Download anbieten. Das derzeit einzige Plug-in dient vor allem als Beispiel für die Symphony-Programmierung und bietet Entwicklern die Möglichkeit, aus der Anwendung heraus aufs Support-Forum zuzugreifen.
In Lotus Symphony selbst hat sich IBM weitgehend darauf beschränkt, Fehler aus den vorherigen Beta-Versionen zu beseitigen. Dazu gehört im Prinzip auch eine neue Funktion, die einzelne Folien einer bestehenden Präsentation in die aktuelle einfügt. Wie die früheren Vorversionen beruht das Paket auf OpenOffice 1.x und nutzt für Textdokumente, Tabellen und Präsentationen das OpenDocument-Format (ODF). ()