Hewlett-Packard holt AS/400-Anwender ab

Anwendern von IBMs System i-Servern und AS/400-Software will HP den Umstieg auf die eigene Plattform so einfach wie möglich gestalten. Ein Migrationstool soll helfen, beim Wechsel der Hardware nicht gleich neu in die Anwendungen investieren zu müssen.

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Anwendern von IBMs System i-Servern und AS/400-Software will Hewlett-Packard den Umstieg auf die eigene Plattform so einfach wie möglich gestalten. Ein Migrationswerkzeug soll helfen, beim Wechsel der Hardware nicht gleich neu in die benötigten Anwendungen investieren zu müssen. Dazu kooperiert HP mit Intel und dem IT-Dienstleister Sykora-ML, der sich nach eigener Aussage auf "iSeries-Modernisierung und Migration" spezialisiert hat.

Mit dem Produkt ML-iMPACT verfĂĽgt Sykora-ML schon heute ĂĽber ein Werkzeug, dass eine Migration von Applikationen fĂĽr AS/400 in die Windows-Welt erlaubt. Dazu wird die Anwendung in C# ĂĽbersetzt und in das .Net-Framework ĂĽberfĂĽhrt, sodass auf der neuen Plattform eine Bildschirmausgabe via WinForm oder ASP.NET erfolgen kann. Ab dem ersten Quartal 2009 wollen HP und der IT-Dienstleister einen vergleichbaren Service auch fĂĽr die Migrationen in die Java-Welt anbieten. Damit lassen sich die AS/400-Anwendungen kĂĽnftig auĂźerdem direkt in Unix- respektive Linux-Umgebungen einsetzen.

Hewlett-Packard ergänzt die erweiterten Migrationsservices um ein Trade-In-Programm. Unternehmen sollen dabei ein Komplettpaket für den Plattformwechsel erhalten, wenn sie von IBMs System p oder i (AS/400) auf HPs Itanium-Server der Integrity-Serie umsteigen. Eine Überführung der AS/400-Software ist grundsätzlich aber auch auf die ProLiant-Server mit Xeon-Prozessoren möglich – eine Zertifizierung für HPs Integrity NonStop-Systeme ist ebenfalls geplant. (map)