JBoss 5 ist nach drei Jahren Entwicklungszeit fertig
Ein Microkernel ermöglicht dem freien Application Server JBoss unter anderem das Verarbeiten von "Plain Old Java Objects".
- Christian Kirsch
"Wir haben lange auf diesen Tag gewartet. Sicherlich zu lange." Mit diesen Worten kĂĽndigt das Entwicklerteam die VerfĂĽgbarkeit von Version 5 des freien Application Servers JBoss an. Drei Jahre habe man gearbeitet, um unter anderem den neuen Unterbau "Microcontainer" fertigzustellen. Er bietet Funktionen der Java Management Extensions (JMX) und erlaubt die direkte Verwendung von Java-Objekten (POJO (Plain Old Java Objects)). AuĂźerdem bietet er das Laden von Klassen zur Laufzeit nach der OSGI-Spezifikation.
Durch Integration anderer JBoss-Projekte haben die Entwickler den Application Server um weitere Funktionen erweitert. So verarbeitet er EJB3 (Enterprise Java Beans)-Objekte, integriert ein Messaging-System auf Basis von JMS (Java Messaging System), und bringt zwei Cache-Varianten mit. Die Release Notes beschreiben alle Neuigkeiten en detail. Plattformunabhängige Binäre- und Quellcode-Versionen sind von der Download-Seite des Projekts herunterzuladen.
Siehe dazu auch:
- JBoss im heise Software-Verzeichnis
(ck)