WLAN-Access-Point für raue Umgebungen

Moxas AWK-5222 läßt sich auf Hutschienen montieren und baut Funknetze sowie drahtlose Netzwerkbrücken über zwei Funkmodule auf.

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Von
  • Reiko Kaps

(Bild: Moxa)

Moxas WLAN-Basisstation AWK-5222 funkt als Access Point, verbindet LANs als Netzwerkbrücke oder greift als WLAN-Client auf bestehende Funknetz zu. Laut Hersteller ist die AWK-5222 für raue Umgebungen in der Industrie gedacht, sitzt in einem Hutschienen-Gehäuse und arbeitet bei Temperaturen von 0 bis 60 Grad Celsius – die T-Modelle vertragen sogar -40 respketive 75 Grad.

Das Gerät besitzt zwei Funkmodule, die Daten mit bis zu 54 MBit/s im 2,4- und 5-GHz-Band übertragen (IEEE 802.11a/b/g). Fällt eines der beiden Module aus, übernimmt das andere dessen Aufgaben (Rapid Fail-over). Die beiden externen Antennen lassen sich dank RP-SMA-Anschluss austauschen. Die WLAN-Daten verschlüsselt die Basisstation mittels WPA und WPA2 (IEEE 802.11i), WLAN-Geräte authentifiziert sie über einen RADIUS-Server (IEEE 802.1X).

Für die Verbindung zu einem Kabel-LAN steht eine Fast-Ethernet-Schnittstelle bereit. Des weiteren besitzt das Gerät eine serielle Schnittstelle (RS-231, RJ-45), einen Alarm-Ausgang und zwei digitale Eingänge. Alternativ zu Gleichstrom-Einspeisung (12-48 Volt) versorgt sich die Basisstation über das Ethernet-Kabel mit Strom (Power-over-Ethernet, IEEE 802.3af). Laut Hersteller ist das Gerät ab sofort für 964 Euro erhältlich. (rek)