Konica Minolta baut Direktvertrieb durch Zukauf von Channel-Partnern aus

Durch die Übernahme der Kriesten GmbH mit Stammsitz in Radebeul bei Dresden sichert sich Konica Minolta das Know-how und die Vertriebskraft eines langjährigen Channel-Partners.

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Jürgen Kriesten konzentriert sich künftig auf die Leitung der Kriesten Büroeinrichtungen GmbH, steht Konica Minolta aber auch beratend zur Verfügung

(Bild: Kriesten)

Der flächendeckende Ausbau des regionalen Netzwerkes an Niederlassungen für eine effizientere Vermarktung der "Optimized Print Services" ist das erklärte Ziel der Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH. ZU diesem Zweck übernimmt der Hersteller nun einen weiteren langjährigen Vertriebspartner, die Kriesten GmbH mit Stammsitz in Radebeul bei Dresden. Das seit 1990 in der Region Sachsen und Brandenburg aktive Systemhaus ist auf Dokumentenlogistik und IT-Business-Lösungen spezialisiert und konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr mit 72 Mitarbeitern an fünf Standorten rund 9 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Der bisherige Eigner des Unternehmens, Jürgen Kriesten, wird künftig nur noch beratend zur Verfügung stehen. Zu den finanziellen Details der Übernahme machten beide Seiten keine Angaben. Konica Minolta geht unterdessen davon aus, noch im Juni 2013 vom Bundeskartellamt die Freigabe zur Übernahme zu erhalten.

Der Druckerkonzern hatte erst im Dezember 2012 durch eine Mehrheitsbeteiligung bei der Stuttgarter Raber+Märcker GmbH seine Präsenz im süddeutschen Raum ausgebaut. Kurz zuvor hatte Konica Minolta den in Berlin ansässigen Bürokommunikationsfachhändler Heckel & Schulz & Co.GmbH übernommen. Die Rühlig Document Management GmbH & Co. KG – ein ehemaliger Sharp-Vertriebspartner aus Kassel – ist hingegen schon seit 2010 Teil der erweiterten Vertriebsstruktur von Konica Minolta. (map)