c't Digitale Fotografie 3/13 ab Montag am Kiosk
Die Hauptthemen: Die Zukunft der Bildbearbeitung hat begonnen, Stative im Härtetest, A3+-Drucker oder Dienstleister, Workshop Großstadtfotos, welche Kompaktkamera als Alternative zur DSLR.
Die Hauptthemen: Die Zukunft der Bildbearbeitung hat begonnen, Stative im Härtetest, A3+-Drucker oder Dienstleister, Workshop Großstadtfotos, Kompaktkamera als Alternative zur DSLR.
Die Weichen für die Zukunft der Bildbearbeitung sind gestellt: Gimmicks aus der Consumer-Ecke wie Rote-Augen-Korrektur und mehr entern derzeit das Profisegment und nicht nur damit zieht die Bildkorrektur in die Kameras ein. Das gelingt mit Techniken wie Software, die Objekte statt nur Pixel erkennt oder Panorama-Software, die Superlinsen simuliert. Das alles ist in Ansätzen bereits verfügbar und steht zum Ausprobieren bereit. Puristen mögen die Entwicklungen nicht gut heißen, viele Fotografen werden sie ablehnen, einige werden jedoch neues kreatives Potential entdecken und zwar am Rechner.
Lohnt das Upgrade zu Lightroom 5? Neben Verbesserungen im Entwickeln-Modul fiel uns besonders die Smart-Vorschau auf. Hier zeigt Adobe den Weg zu zukünftigen Konzepten, um etwa Raw-Daten auch auf mobilen Endgeräten wie dem iPad zu bearbeiten. Lightroom 5 ist zwar kein Riesensprung wie Lightroom 4, aber durchaus eine sinnvolle Weiterentwicklung. c’t Digitale Fotografie zeigt die Details.
Wir haben Stative nicht nur ausprobiert, sondern auch verlässlich getestet, und zwar keine fürs Studio, sondern welche für draußen, wo Gewicht und Größe eine Rolle spielen. Die Kandidaten zeigen erstaunliche Schwächen, wie unsere Stabilitäts- und Vibrationstests beweisen. Wie relevant das ist, offenbart sich dann, wenn sich ein Stativ bereits vom Spiegelschlag einer DSLR beeindrucken lässt.
Drei A3+-Drucker zwischen 450 und 700 Euro haben uns im Test gleich doppelt überrascht. Zum einen weil sie hervorragende Ergebnisse erzielen, zum anderen, weil sie sich im Vergleich zu Bestellungen beim Dienstleister schon bei wenigen Drucken pro Jahr bezahlt machen. Einen Praxisartikel, wie Sie ICC-Profile korrekt einbinden für optimale Druckergebnisse, enthält die Ausgabe ebenfalls.
Da großformatige Tintenstrahldrucke auf hochwertigem Untergrund teuer sind, will man bei kleinen, aber sichtbaren Beschädigungen nicht gleich neu drucken oder bestellen. Es gibt noch einen anderen Weg: Ein Profi-Restaurator zeigt mit einer konkreten Anleitung, wie man selbst retuschiert. Sinn der Prozedur ist nicht nur, die teuren Honorare beim Restaurator zu sparen, sondern auch, weil viele Experten mit Digitaldrucken (noch) nicht umgehen können.
Von der Technik zum Fotografieren: Torsten Andreas Hoffmann hat einen motivierenden Fotoworkshop für ungewöhnliche Aufnahmen in der Großstadt für uns entwickelt. Das Besondere an seiner Herangehensweise ist, wie er dazu anregt, sich vor dem Shooting zu überlegen, was man will, denn Motive gibt es schließlich in der Stadt genug. Was sich banal anhört, führt konsequent angewandt zu neuen Blickwinkeln. Lassen sie sich überraschen.
c't Digitale Fotografie kostet 9,90 Euro und liegt ab 3. Juni an den Verkaufsstellen aus. Die Ausgabe ist auch im heise-Shop bestellbar, bis zum 4. August ohne Versandkosten (in D, A, CH). Im heise-Shop finden Sie auch ein Info-Video, die komplette Inhaltsangabe und die Liste von Vollversionen, Video-Tutorials und Aktionen. Die E-Paper-Ausgabe ist fĂĽr Abonnenten gratis. (tho)