Last.fm startet Website für Erweiterungen

Die vor fünf Jahren freigegebene Schnittstelle führt dem Online-Radiodienst etwa die Hälfte seiner Nutzer zu.

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Von
  • Herbert Braun

Der britische Online-Musikdienst Last.fm stellt unter build.last.fm eine Galerie mit allen Drittanwendungen ins Netz, die dessen offene Schnittstelle nutzen. Dort tummeln sich von externen Entwicklern programmierte Desktop-Anwendungen, Musikspieler-Erweiterungen, die Musikprofile an die Last.fm-Datenbank weiterreichen, damit der Dienst seine Empfehlungen genauer an den Geschmack des Benutzers anpassen kann, sowie Widgets für Blogs, soziale Netzwerke oder für die eigene Site.

Nach eigenen Angaben kommen über solche Drittanwendungen derzeit etwa die Hälfte aller Anwender zu Last.fm, das seit einem Jahr zu CBS gehört und als erfolgreichstes europäisches Web-2.0-Unternehmen gilt. Die bereits 2003 freigegebene API machen sich unter anderem das neue Online-Spiel APB, die BBC-Website und Skype zunutze. (heb)