Videoschnitt im Server-Rack

Die Cisco-Appliance Media Experience Engine 3000 fügt automatisiert Trailer und Laufschriften in Filme ein und konvertiert die Videos in Formate für Mobilgeräte oder das Web.

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Von
  • Reiko Kaps

Der Netzwerkausrüster Cisco hat Appliances mit "Media Experience Engine" vorgestellt. Die MXE-3000-Appliances konvertieren Videos automatisch in unterschiedliche Formate und können sie mit zusätzlichen Einblendungen oder Untertiteln versehen. Der Hersteller will damit Firmen ansprechen, die eigenes Videomaterial automatisiert weiterverarbeiten wollen.

Die Geräte konvertieren Video und Audio in Formate wie Windows Media Video/Audio, RealVideo/RealAudio, QuickTime, MPEG-4, Flash 8 (VP6), MP3 und WAV, die es in einem Eingangsordner (Watchfolder) findet. Als Quellen akzeptiert die MXE-3000-Serie Avid, Final Cut Pro, Adobe Premiere AVI, DVD-VOBs, QuickTime, MPEG-1/-2/-4, AVI, WAV, DirectShow, Windows Media, VC-1 und H.264.

Die MXE 3000 korrigiert Bildschärfe, Farben und Kontrast der Videos, fügt Trailer und Laufschriften ein, stellt Bildteile frei und blendet Sequenzen ein oder aus. Weitere Details zu den Bearbeitungsfunktionen finden sich auf der Produkt-Website. Die Arbeitsgänge speichert die Appliance in Stapelverarbeitungslisten, die sich über eine Windows-Software oder ein Web-Interface bearbeiten lassen. Preise für die MXE 3000 nannte Cisco bislang nicht. (rek)