Cebit

Schneller funken durch Nahfeldkommunikation

Parrot zeigt auf der CeBIT erste Zubehör-Prototypen, die sich durch NFC-Technik blitzschnell mit NFC-Geräten wie Handys koppeln lassen.

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Dranhalten und los: Der Verbindungsaufbau zwischen Handy und Bilderrahmen gelingt mit NFC-Technik blitzschnell.

Eine kurze Berührung – und schon ist das Handy mit dem digitalen Bilderrahmen gekoppelt und kann Fotos per Bluetooth auf das Display übertragen. Mit Bluetooth-Technik allein ginge das natürlich auch. Aber hier dauert die erste Verkopplung ein paar Sekunden, außerdem muss der Anwender manuell konfigurieren, welches Gerät verwendet werden soll. Die Firma Parrot zeigt auf der CeBIT den erwähnten Bilderrahmen-Prototyp (Halle 15, Stand E38), will in Zukunft aber auch Freisprechanlagen, Drahtlos-Kopfhörer sowie Lautsprecher mit der Nahfunktechnik Near Field Communication (NFC) anbieten.

Zwar ist die maximale Transferrate von NFC mit 424 kBit/s geringer als die von Bluetooth (721 kBit/s) und hat mit rund 10 Zentimetern auch eine kleinere Reichweite – bei Bluetooth sind es bis zu 100 Meter. Doch das muss kein Nachteil sein, sondern dient der Sicherheit: Unfreiwillige Verbindungen sind bei NFC-Geräten – anders als bei Bluetooth – so gut wie ausgeschlossen. Während in Europa erst wenig NFC-fähige Handys auf dem Markt sind, hat sich die Technik in Japan bereits etabliert. (jkj)