A-Data und Transcend schreiben schwarze Zahlen
Trotz des dramatischen Preisverfalls bei Speicherchips konnten die beiden taiwanischen Modulhersteller in den abgelaufenen Geschäftsquartalen Gewinne erzielen.
Trotz des dramatischen Preisverfalls bei Speicherchips – insbesondere DRAM und NAND – konnten die beiden taiwanischen Modulhersteller in den abgelaufenen Geschäftsquartalen wieder Gewinne erzielen, meldet der Branchendienst DigiTimes. A-Data und Transcend, die laut iSuppli beide zu den Top-10 der sogenannten Third-Party-DRAM-Modul-Hersteller gehören, verzeichneten im zweiten Quartal 2008 Nettoüberschüsse von 960.000 (46,1 Millionen NT-Dollar) respektive 12,6 Millionen Euro (605 Millionen NT-Dollar). Dabei kommt A-Data auf einen Umsatz von 162 Millionen Euro (7,82 Milliarden NT-Dollar), bei Transcend belaufen sich die Erlöse der rund 18 Millionen verkauften DRAM- und NAND-Produkte auf 175 Millionen Euro (8,43 Milliarden NT-Dollar)
Während Transcend schon in den ersten drei Monaten des Jahres einen Überschuss von knapp 7,9 Millionen Euro verzeichnete, schaffte A-Data erst jetzt wieder den Sprung in die schwarzen Zahlen – für das erste Halbjahr steht jedoch immer noch ein Verlust von circa 0,04 Euro pro Aktie zu Buche. A-Data leidet deutlich stärker unter der Preiserosion im DRAM-Markt, da dieser Speichertyp fast 55 Prozent der von A-Data verkauften Module ausmacht, während der NAND-Anteil bei gut 45 Prozent liegt. Bei Transcend machen DRAM-Module lediglich 39 Prozent, NAND knapp 54 Prozent des Verkaufs aus. Außerdem vertreibt Transcend daneben noch "strategische" Produkte wie digitale Bilderrahmen, MP3-Player und mobile Speichergeräte. (map)