BT plant eigenes Windkraftanlagen-Netz mit 250 Megawatt Leistung
Die frühere British Telecom will 250 Milionen Pfund investieren und bis 2016 ein Viertel seines gegenwärtigen Energiebedarfs in Großbritannien aus eigenen Turbinen decken.
BT (früher: British Telecom) plant die Errichtung eigener Windkraftanlagen, die bis zum Jahr 2016 rund 25 Prozent des gegenwärtigen Energiebedarfs des Unternehmens in Großbritannien abdecken sollen. BT will rund 250 Millionen Pfund in das Projekt stecken. Mit einer Gesamtleistung von 250 Megawatt wäre es BT zufolge das größte Windkraftanlagen-Projekt, das nicht von einem Energieversorger aufgebaut wird.
Die Turbinen will BT bevorzugt auf eigenen Grundstücken beziehungsweise an windreichen Orten in der Nähe eigener Liegenschaften errichten. Derzeit laufen Genehmigungsverfahren für Testanlagen nahe einer Satelliten-Bodenstation in Cornwall sowie bei Rundfunksendeanlagen auf den Orkney- beziehungsweise Shetland-Inseln. 2012 will BT den Regelbetrieb mit rund 50 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt aufnehmen.
Mit einem Anteil von derzeit 0,7 Prozent am jährlichen Energieverbrauch in Großbritannien zählt sich BT zu den Unternehmen mit dem höchsten Energiebedarf des Landes. 2007 hat BT nach eigenen Angaben rund 640.000 Tonnen CO2 emittiert. Dies bedeute eine Reduzierung um 60 Prozent gegenüber den CO2-Emissionen von 1996. Im Jahr 2016 will BT seinen Kohlendioxid-Ausstoß auf 320.000 Tonnen senken. (ssu)