Electronic Arts verlängert Übernahmeofferte für Take-Two erneut
Die Unternehmensspitze von Take-Two reagierte umgehend auf die Fristverlängerung durch EA: Sie lehnte das Angebot von rund zwei Milliarden Dollar erneut als zu niedrig ab.
Electronic Arts (EA), weltgrößter Produzent und Publisher von Computer- und Videospielen, will im Tauziehen um den kleineren Rivalen Take-Two nicht nachgeben. EA hat die Frist für sein Kaufangebot nunmehr zum fünften Mal hinausgeschoben und um einen weiteren Monat bis zum 18. August ausgedehnt. Eigentlich war der zuletzt gesetzte Termin, zu dem die Take-Two-Aktionäre ihr Anteile auch gegen die Empfehlung des Take-Two-Managements an EA verkaufen sollten, am 18. Juli verstrichen.
EA bietet den Anteilseignern 25,74 US-Dollar je Aktie. Die Unternehmensspitze von Take-Two reagierte umgehend auf die Fristverlängerung durch EA: Sie lehnte das Angebot von rund zwei Milliarden Dollar erneut als zu niedrig ab. Take-Two hatte Ende April mit der vierten Folge seines Klassikers "Grand Theft Auto" einen Kassenschlager gelandet. (jk)