ISC'13: HP und Intel eröffnen Centre of Excellence

Iin Grenoble betreiben HP und Intel jetzt ein Testsystem für Kunden und ISVs. In Colorada soll zudem im Sommer der gemeinsam aufgebaute Supercomputer für das nationale Labor für erneuerbare Energien in Betrieb gehen,der mit Heißwasserkühlung arbeitet.

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Von
  • Andreas Stiller

An HPs europäischem Standort in Grenoble können HP-Kunden, Entwickler und unabhängige Software-Firmen (ISVs) nun auf der jeweils neuesten, verfügbaren Hardware (System, Prozessor, Netwerk, Storage) ihre Applikationen testen, benchmarken und optimieren. In dem gemeinsam mit Intel betriebenen Centre of Excellence steht dafür ein Cluster mit 24 Knoten aus unterschiedlichen HP-Servern der Generation 8 zur Verfügung, die mit Intels TrueScale QDR Infiniband verbunden sind. 4 HP SL230s sind dabei mit zwei Intel Xeon Phi 5110P bestückt, zwei weitere bieten sogar jeweils sechs dieser Coprozessorkarten an.

In Golden, Colorado, bauen HP und Intel im Auftrag des Department of Energy zudem ein Gegenstück zum SuperMUC des Leibniz-Rechenzentrums in München auf. Die neuen mit Ivy Bridge bestückten Gen8-Server im Renewable Energy Laboratory (NREL) sollen wie jener ebenfalls mit einer Heißwasserkühlung arbeiten und die Gebäude mitsamt Campus mit Abwärme beheizen. Der Rechner soll über ein PFlops an Rechenleistung erzielen. Seine Fertigstellung ist für August 2013 geplant.

Das 1974 gegründete und derzeit mit einem Budget von 388 Millionen Dollar ausgestattete Labor, ist das wichtigste US-amerikanische Forschungsinstitut für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Der neue Supercomputer soll nicht nur dabei mithelfen und beispielsweise Simulation für Windmühlenfarmen berechnen – sondern er ist mit seiner neuen Kühltechnik auch selbst Forschungsobjekt. (as)