Storage-Spezialist Pillar besetzt weltweites Channel-Management neu
Ab sofort übernimmt David Zimmer als neuer Vice President of Worldwide Channel Sales die Verantwortung für das gesamte Partnergeschäft von Pillar Data Systems.
Der amerikanische Hersteller von Speichersystemen, Pillar Data Systems, hat David Zimmer zum Vice President of Worldwide Channel Sales berufen. In dieser Funktion verantwortet der 48-jährige das gesamte weltweite Partnergeschäft von Pillar. Zimmer wechselt von Qlogic zu Pillar, wo er in den vergangenen fünf Jahren das weltweite Channel-Geschäft ausgebaut hat und den Umsatz von 12 auf 200 Millionen US-Dollar steigern konnte.
Das noch junge Unternehmen, hinter dem die Venture-Capital-Firma von Oracle-Chef Larry Ellison steht, hatte erst Mitte 2005 mit dem Vertrieb seiner Axiom-Speichersysteme begonnen, die SAN und NAS in einer Box vereinen. Dabei unterscheidet Pillar drei verschiedene Ebenen der "DatenverfĂĽgbarkeit" von kĂĽrzester Zugriffszeit auf sogenannte Online-Daten bis hin zur langfristigen Archivierung, bei der Anwender nur im Bedarfsfall Zugriff auf die Informationen brauchen.
Pillar hatte sich als Newcomer vor zwei Jahren zunächst noch auf den direkten Vertrieb seiner Produkte an Unternehmen konzentriert, inzwischen wickelt der Hersteller aber schon fast zwei Drittel seines Umsatz über Vertriebspartner ab. Zimmers zentrale Aufgabe wird es sein, dieses Channel-Geschäft weiter wachsen zu lassen. "Während der letzten beiden Jahre haben wir unser Channel Partner Programm ausgebaut und konnten durch unsere Vertriebspartner den Umsatz stetig steigern", erläutert Zimmers direkter Vorgesetzter Curtis Wittich, Vertriebschef von Pillar.
In Deutschland ist der Hersteller seit Anfang 2006 vertreten. Claus Schmidt, Director Enduser Sales DACH, vertraute dabei auf eine enge Kooperation mit dem Wiesbadener Value Added Distributor TIM, der über umfangreiche Erfahrung im Storage-Markt verfügt. "Pillar Data Systems bietet eine intelligente, applikationsspezifische Tiered Storage-Lösung und Partnern attraktive Margen", begründete TIM-Vorstand Jörg Eilenstein seinerzeit die Entscheidung zur Distributionspartnerschaft mit dem Hersteller. (map)