Sony ruft Kompaktkamera zurĂĽck (Update)

Sony teilte jetzt mit, dass Kunden, die ein Modell der 8-Megapixel-Kamera DSC-T20 mit einer bekannten Fehlfunktion der Optik gekauft haben, dieses Gerät kostenlos reparieren lassen können. Eine Rückrufaktion sei dies aber nicht.

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Von
  • Rebecca Stolze

Der japanische Eletronikkonzern Sony hat kĂĽrzlich einen Fehler bei der Cyber-shot DSC-T20 entdeckt. Aufgrund mechanischer Probleme der Optik, die Vibrationen verursacht, macht die Kamera keine Aufnahmen. Da das Modell schon seit April 2007 auf dem Markt ist, verwundert es allerdings, dass der Fehler erst jetzt aufzukommen scheint. Die Mitteilung liegt versteckt unter den kamerabezogenen Supportdaten. Aber zum GlĂĽck ist nicht die komplette Kamerareihe betroffen, sondern nur Modelle aus dem folgenden Seriennummernbereich:

Betroffene Seriennummern
DSC-T20/B 1455101-1466400
DSC-T20/B 1450001-1477900
DSC-T20/B 1455601-1455800
DSC-T20/B 1455401-1465100
DSC-T20/P 1453701-1453900
DSC-T20/P 1452701-1459500
DSC-T20/P 1453501-1453700
DSC-T20/P 1454901-1455100
DSC-T20/S 1454101-1482390
DSC-T20/S 1453901-1479100
DSC-T20/S 1454301-1463900
DSC-T20/W 1453301-1467100
DSC-T20/W 1452901-1456000
DSC-T20/W 1455801-1459800

Besitzern einer DSC-T20 mit passender Seriennummer wird Sony bis zum 16. Juli 2011 die Kamera kostenfrei reparieren – dazu soll das nächste Service-Center kontaktiert werden.

(Update) Sony weist inzwischen darauf hin, dass es sich hierbei nicht um eine Rückrufaktion nach dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) handele. Vielmehr könnten Kunden, die eine Kamera mit dem bekannten Fehler gekauft haben, diese bis zum 16. Juli 2011 kostenlos reparieren lassen. Laut Sony-Schreiben führt eine Fehlfunktion der Optik zu Vibrationen der Kamera, wodurch keine "einwandfreie Aufnahme" mehr gewährleistet sei. Im Originaltext von Sony Support Europe heißt es dazu jedoch: "Pictures cannot be taken because of vibrating of the camera body."

(Update 2) Mittlerweile stellt Sony auch eine deutsche Informationsseite mit dem Hinweis bereit, "einzelne Übersee-Modelle" aus den oben genannten Seriennummernbereichen seien betroffen. Rechnet man jeweils die Differenzen zwischen der höchsten und niedrigsten Seriennummer eines möglicherweise betroffenen DSC-T20-Modells aus, kommt man auf insgesamt etwa 130.000 Geräte. (rst)