Continuous Integration mit TeamCity 8
JetBrains hat den CI-Server enger mit IntelliJ IDEA verdrahtet, wodurch sich TeamCity im Zusammenspiel mit allen von der Entwicklungsumgebung unterstützten Techniken einsetzen lässt.
- Alexander Neumann
Tool-Hersteller JetBrains hat mit TeamCity 8 eine neue Version seines Continuous-Integration-Servers vorgestellt. In TeamCity lassen sich nun Projekte hierarchisch gruppieren. Das kommt besonders bei der Wiederverwendung von Projektkonfigurationen zum Tragen. Bei Auffinden von Problemen in der Serverkonfiguration können eine Reihe neuer Reports helfen. Des Weiteren ist es nun anscheinend deutlich schneller, die Build-Historie zu bereinigen, was zu einer reduzierten Serverwartungszeit führen kann.
Eine weitere Neuerung ist der sogenannte Meta-Runner, mit dem es möglich ist, Build-Schritte in verschiedenen Konfigurationen wiederzuverwenden und sie als native TeamCity-Runner laufen zu lassen. Außerdem können Anwender nun auf Basis von Mercurial-Bookmarks und Git-Tags Feature-Branches bauen. TeamCity kann jetzt zudem Änderungen in Mercurial-Subrepositories anzeigen.
Letztlich ist der IntelliJ-IDEA-Compiler nun mit TeamCity integriert. Das bedeutet, dass Anwender für Projekte, die sie mit JetBrains' Entwicklungsumgebung erstellen, schneller kompilieren können und außerdem die Entwicklung mit Techniken wie Scala, Groovy, Clojure, Kotlin, Android und GWT unterstützt wird. (ane)