Mittelklasse-Renner

Notebooks gibt es ab 400 Euro, doch auch für Spezialisten mit schnellen Prozessoren, spieletauglichen Grafikchips, niedrigem Gewicht, guten Displays oder reichhaltigem Business-Zubehör muss man nicht mehr übermäßig tief in die Tasche greifen.

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Der Preisverfall bei Notebooks hat nicht nur die billigsten getroffen, die heute schon für 500 Euro zu haben sind. Auch für Spezialisten mit schnellen Prozessoren, spieletauglichen Grafikchips, niedrigem Gewicht, guten Displays oder reichhaltigem Business-Zubehör muss man nicht mehr übermäßig tief in die Tasche greifen – eine Marktübersicht.

Mit den günstigsten Notebooks kann man problemlos seine E-Mails erledigen, im Internet surfen oder die Urlaubsfotos und -videos bearbeiten. Besondere Ansprüche erfüllen sie nicht – dafür muss man ein paar Euro mehr ausgeben.

Einige Modelle sind in Varianten mit besserer Ausstattung erhältlich. Vor allem der – auch einfach selbst durchführbare – Ausbau auf 1 oder 2 GByte Hauptspeicher für 12 respektive maximal 50 Euro bringt einen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil. Wer einfach nur eine größere Foto-, Musik- oder Videosammlung unterbringen möchte, setzt eine größere Festplatte ein und nutzt die vorhandene als externes Backup – bei Notebooks sowieso eine unverzichtbare Vorsichtsmaßnahme. Mehr kann man aus den 500-Euro-Notebooks dann aber nicht herausholen, denn Gewicht, Größe, 3D-Geschwindigkeit und Display-Qualität sind unveränderlich.

AuĂźer mehr Hauptspeicher bringt oft auch ein zweiter Prozessorkern einen spĂĽrbaren Gewinn an Bedienbarkeit, besonders wenn Hintergrundaufgaben laufen und auf einer Internetseite viele Animationen herumwackeln. In vielen Notebooks um 700 Euro findet man Zweikernprozessoren wie AMDs Turion 64, Intels Core Duo oder die Versionen des Core 2 Duo mit 2 MByte L2-Cache.