Richtungsassistent fĂĽrs Navi
TomToms Top-Navigator Go 920T soll mit Hilfe von Beschleunigungssensoren schlechten GPS-Empfang wettmachen.
- Daniel LĂĽders
TomToms Top-Navigator Go 920T soll mit Hilfe von Beschleunigungssensoren schlechten GPS-Empfang wettmachen.
Beim TomTom Go 920T handelt es sich bereits um die dritte Generation des Top-Modells – kein Wunder also, dass der Navigator in seiner Kernkompetenz überzeugt: Die berechneten Routen sind sinnvoll, die Sprachanweisungen präzise und laut genug.
Im Unterschied zu den meisten anderen Navis enthält das TomTom Go 920T ein Gyroskop, um beispielsweise in Tunnels oder Parkhäusern eine Standortbestimmung durchzuführen. Im Test zeigte sich aber, dass diese Messeinheit hier wenig nützt: Bricht der GPS-Empfang ab, reicht eine leichte Lenkbewegung, um die Beschleunigungssensorik durcheinanderzubringen.
Ansonsten bringt das Go 920T eine Luxus-Ausstattung mit, die momentan ihresgleichen sucht: eine Text-to-Speech-Engine sagt Straßennamen an und auf Wunsch lassen sich Ziele auch per Stimme eingeben, was erstaunlich gut klappt. Der Multimedia-Player spielt Musik und zeigt Bilder sowie Office-Dokumente. Per Bluetooth koppelt man sein Handy mit dem TomTom-Navi und nutzt es als Adress-Speicher oder Drahtlos-Freisprechanlage, mit der sich die Gesprächspartner sogar noch bei lautem Motorengeräusch gut verstehen.
Das TomTom Go 920T ist allein schon im Hinblick auf seine ausgereifte Navi-Software, die vielen Funktionen und das umfangreiche Kartenmaterial sein Geld wert. Doch ohne GPS-Empfang tappt auch dieses Luxus-Navi weitgehend im Dunkeln. (dal)
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