Doppelgesichtig
Motorola hat sein Razr-Design mit den Razr²-Handys neu aufgelegt. Das UMTS-Modell V9 besitzt zwei QVGA-Displays und eignet sich mit HSDPA als schnelles Funkmodem.
Motorola hat sein Razr-Design mit den Razr²-Handys neu aufgelegt. Das UMTS-Modell V9 besitzt zwei QVGA-Displays und eignet sich mit HSDPA als schnelles Funkmodem.
Das Metallgehäuse des V9 und das hohe Gewicht von knapp 130 Gramm vermitteln ein Gefühl der Wertigkeit, das Klappscharnier hat jedoch viel Spiel. Die Tasten besitzen einen deutlichen Druckpunkt. Sowohl das Innendisplay als auch das Klappendisplay – bei beiden stören spiegelnde Oberflächen beim Ablesen im Sonnenlicht – bieten eine Auflösung von 240 × 320 Pixeln. Das Außendisplay zeigt etwa Musiktitel und Interpreten an; drei Sensortasten darunter steuern den Player. Bei Videofonaten kommen das Klappendisplay und die 2-Megapixel-Kamera darüber zum Einsatz.
Beim Telefonieren fällt die klare Sprachqualität des V9 positiv auf. Außer den brauchbaren Organizerfunktionen gibt es einige Spiele, Online-Clients für ShoZu und Yahoo! Go und viel Multimedia. Die Bilder der Fixfokus-Kamera sind selbst für eine Handy-Knipse unscharf und nur für MMS tauglich, was auch für die mickrigen QCIF-Videos gilt. Der Musikplayer erkennt keine Dateien mit AAC-Endung und empfiehlt, DRM-geschützte Dateien zu löschen. Das Headset mit Mini-USB-Stecker klingt ausgewogen, eine Bassanhebung sorgt für mehr Wumms. Entgegen Motorolas Angabe, das V9 habe einen Highspeed-USB-Port (bis 480 MBit/s) zum schnellen Überspielen vom PC, erreichte das Handy nicht einmal 12 MBit/s (Fullspeed-USB). Das schicke Razr² V9 überzeugt nicht in allen Disziplinen, als Funkmodem erreichte es jedoch hohe Durchsätze. (rop)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||