Wegweiser im Irrgarten
Alle großen Provider bieten inzwischen Datentarife an, mit denen die Kunden unterwegs günstig surfen können. Vor dem Surfvergnügen steht allerdings der Tarifvergleich - und der ist aufgrund der üblichen Fußnoten-Irrgärten nicht einfach.
Die Mobilfunkbetreiber haben den mobilen Internet-Nutzer als neuen Umsatzbringer ausgemacht. Alle großen Provider bieten inzwischen Datentarife an, mit denen die Kunden unterwegs günstig surfen können. Vor dem Surfvergnügen steht allerdings der Tarifvergleich – und der ist aufgrund der üblichen Fußnoten-Irrgärten nicht einfach.
Das Lieblingswort der PR-Strategen im Internet-Zugangsmarkt heißt inzwischen "Flatrate". Auch die Mobilfunkprovider sind auf diesen Zug aufgesprungen. Jahrelang hatte sich der Siegeszug des mobilen Internet verzögert, weil die Kunden "Mobilfunk" mit "teuer" assoziierten – nicht zu Unrecht, wenn man an die ersten Standard-Datentarife denkt.
Nun signalisieren die Provider dem Kunden, dass ihre Leistung unschlagbar billig sei. Vor Studium des Kleingedruckten sollte man der Zusicherung, beim beworbenen Tarif handle es sich um eine Flatrate, allerdings keinen Glauben schenken. Meist verbergen sich in den Fußnoten erhebliche Einschränkungen. Wenigstens machen die Anbieter klare Ansagen, was passiert, wenn der Kunde zu viel surft. Die wilden Zeiten, in denen wachsweiche AGB-Formulierungen Strafmaßnahmen bei übermäßiger Nutzung ins Belieben des Providers stellten, sind offensichtlich vorbei.
Stattdessen greift nun die Daten-Drossel laut Leistungsbeschreibung: Ab einem bestimmten Volumen dreht der Provider den UMTS-Hahn weitgehend zu, der Kunde darf dann gerade noch mit GPRS-Geschwindigkeit surfen – so schnell wie mit einem ISDN-Kanal oder einem analogen Modem.
Allerdings gibt es immer noch Volumenverträge, bei denen der Kunde nach Überschreiten eines bestimmten Volumens in das vergleichsweise teure Standard-Tarifmodell zurückfällt, etwa bei Blau oder Simyo. Die beiden Anbieter verkaufen aber Prepaid-Verträge, sodass sich Kunden durch eine Fehleinschätzung des Datenvolumens wenigstens nicht finanziell ruinieren können. Sie riskieren lediglich ihr zuvor eingezahltes Guthaben, wenn ihnen bei der Verwaltung des Datenvolumens ein Fehler unterläuft.
Ruinöses Roaming
Vertragskunden müssen da schon besser aufpassen. Zwar verkauft man diesen auf Wunsch Volumentarife, bei denen der Anbieter keinen Nachschlag verlangen kann; bei unvorsichtiger Anwendung kann der Spaß aber dennoch teuer werden. So ist die Nutzung im Ausland bei den meisten Providern immer noch extrem kostspielig. Wer zwar in Deutschland, aber an den Landesgrenzen unterwegs ist, sollte unbedingt das Roaming deaktivieren. Das lässt sich zwar über die Einstellungen am Handy oder UMTS-Stick sicherstellen, das Risiko für die korrekte Konfiguration trägt in diesem Fall aber der Kunde. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt das Daten-Roaming vom Anbieter sperren, denn dann zeichnet dieser dafür verantwortlich. Das bietet beispielsweise die E-Plus-Tochter Base an – für einen einmaligen Obolus von 10 Euro.
Das Daten-Roaming kann ruinöse Folgen haben: Wer beispielsweise eine Flatrate von Vodafone hat, zahlt im Ausland pro Megabyte bis zu 40 Euro. Wenn sich eine Applikation auf dem Notebook mal eben ein kleines Update von 20 Megabyte holt – mit HSDPA dauert das unter Umständen weniger als eine Minute – werden dafür 800 Euro fällig. Nicht theoretisch, sondern ganz praktisch. Die Netzbetreiber versichern zwar, in Extremfällen Kulanz walten zu lassen, einen Anspruch darauf hat der Kunde aber nicht.
Mögliche Sicherungsmaßnahmen seitens der Anbieter greifen nicht oder sehr spät, wenn das Kind schon im Brunnen liegt. Bei der EU-Kommission liegen Rechnungen betroffener Kunden mit bis zu fünfstelligen Euro-Beträgen. Die Provider sollen nun an die Kandare genommen werden, kündigte die zuständige EU-Kommissarin Vivane Reding an. Noch aber gibt es in der EU für den Datenverkehr keinerlei Höchstgrenzen. Und die Schweiz ist kein EU-Land: Dort dürfen die Betreiber auch dann noch schamlos abkassieren, wenn die EU dem Treiben eines Tages einen Riegel vorgeschoben haben wird.
Wer sich vorher informiert, kann deutlich sparen: Für die Nutzung im Ausland gibt es Tagespauschalen, etwa die Web-Sessions von Vodafone, die allerdings ein recht begrenztes Datenvolumen von nur 50 Megabyte enthalten. Diese Option kostet je nach Land 14,95 oder 29,95 Euro. Das nahezu identische Angebot von T-Mobile heißt "web'n'walk Day Pass". Einfacher, transparenter und fairer funktioniert das bei O2: In der Tarifzone 1, zu der auch die Schweiz gehört, fallen für die ersten 2,15 Megabyte 15 Euro an. Bei diesem Betrag bleibt es bis zum Erreichen der 50-Megabyte-Marke. Danach rechnet der Provider 2 Euro pro weiteres Megabyte ab.
Bei Vodafone muss für das Sonderangebot der korrekte Zugangspunkt (APN, Access Point Name) event.vodafone.de im Mobilgerät eingetragen sein. Wer den erst ergoogeln muss, zahlt für die Recherche per UMTS womöglich mehr als für die einfache Tagespauschale. Bei von Vodafone vertriebenen UMTS-Sticks ist dieser für den Roaming-Betrieb bereits voreingestellt, versicherte uns ein Sprecher.
Der richtige Tarif
Die Angebote für Datentarife lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen; die eine ist interessant für Gelegenheitsnutzer, die andere für ständige Vielnutzer. Wer ab und an unterwegs einen Internetzugang braucht, sollte einen Blick auf die Tages-Flatrate von Fonic werfen. Zu einem Grundvertrag ohne laufende Kosten kann man für 2,50 Euro eine Tages-Flatrate für das O2-Netz erwerben. Die allerdings gilt nicht 24 Stunden nach Abschluss, sondern nur für den laufenden Kalendertag. Wer also abends ins Hotel kommt und dort noch ein wenig surfen will, muss um Mitternacht ein zweites Ticket lösen, wenn er nicht mit 24 Cent pro Megabyte zur Kasse gebeten werden will. Ab einem Transfervolumen von einem Gigabyte greift eine Bandbreitenbeschränkung – das ist aber für die meisten Anwendungen reichlich bemessen. Fonic hat obendrein noch günstige Telefonkosten, der Tarif ist also ideal für Gelegenheitssurfer, die ihr Handy als Modem für das Notebook einsetzen.
Solche Tages-Flatrates gibt es auch bei Vodafone, T-Mobile und deren Providern, allerdings nur für Vertragskunden mit fester monatlicher Grundgebühr. Die jeweils beste Option hängt vom individuell vereinbarten Tarifmodell ab, deshalb nehmen wir diese Vertragszusätze nicht in die Tabelle auf.
Wer unterwegs nur wenig surft, das aber über einen längeren Zeitraum verteilt, greift besser zur Handy-Internetflat von Simyo und Blau für das E-Plus-Netz. Diese umfasst zwar wie das Angebot von Fonic ein Gigabyte Transfervolumen, das aber gilt 30 Kalendertage ab Buchung. Dafür ist das Paket mit 9,90 Euro aber rund viermal so teuer. Auch hier sind Telefonate im Vergleich sehr günstig, zumindest innerhalb Deutschlands.
Andere Angebote mit 5 und 10 Gigabyte monatlichem Transfervolumen richten sich an regelmäßige Vielnutzer. Einige sind reine Datentarife, die außer Notrufen keine Telefonate zulassen. Ideal sind solche Verträge für Zweitkarten, die in einem UMTS-Stick stecken; dieser lockt oft als günstige Dreingabe zum Vertragsabschluss. Solche Angebote sind meist an einen Zweijahresvertrag gekoppelt. Eine derart lange Vertragsbindung kann aber sehr von Nachteil sein – schließlich könnten die Preise in naher Zukunft weiter ins Rutschen geraten. Und wer dann in einem Vertrag festsitzt, muss die einmal vereinbarten teuren Entgelte bis zum Ende weiterzahlen, wenn der Provider keine Kulanz walten lässt. Kundenfreundlich kurze Vertragslaufzeiten hat O2: Hier kann der Kunde nach drei Monaten den Vertrag wieder beenden. Das eröffnet aber auch dem Anbieter zumindest theoretisch die Möglichkeit, sich unliebsamer Powersauger unter den Kunden elegant per regulärer Kündigung zu entledigen.
Gar keine Datenoption braucht, wer nur gelegentlich einmal ein paar Seiten im Mobil-Browser abruft oder mitunter unterwegs seine E-Mails checkt. Bei den E-Plus-Discountern kostet das Megabyte gerade einmal 24 Cent – meist bleibt man auch bei ausgedehnten Surfsitzungen deutlich darunter, wenn man einen Browser mit Datenkompression wie Opera Mini einsetzt. Und auch der Abruf einzelner E-Mails schlägt auf dem Guthabenkonto kaum zu Buche. Nur bei datenhungrigen Anwendungen wie dem Download von MP3-Titeln oder dem Abruf von Videostreams auf dem Handy sollte man prüfen, ob man mit einem speziellen Datentarif nicht günstiger fährt. Ein Muss sind spezielle Tarife jedoch meist für Notebook-Nutzer, weil hier in kurzer Zeit erhebliche Datenvolumina entstehen können. Wer nur gelegentlich, aber dann intensiv Dateien herunterlädt, fährt möglicherweise mit einem Zeittarif günstiger, der oft als Option angeboten wird. Nutzt man einen solchen, muss man aber sicherstellen, dass die Verbindung auch tatsächlich am Ende der Surf-Sitzung getrennt wird, um nicht doch noch überraschend hohe Kosten einzufahren.
Die Datentarife der Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und Base (E-Plus) finden sich fast identisch auch bei vielen Service-Providern wie Debitel, Mobilcom oder Drillisch. Wir haben solche Tarife daher nicht in der Übersichtstabelle aufgenommen. Kunden, die mit einem solchen Service-Provider bereits einen Vertrag geschlossen haben, sollten bei Bedarf prüfen, ob sie ihren bestehenden Vertrag umstellen oder mit einer Datenoption versehen können. Das ist möglicherweise günstiger als der Abschluss eines zusätzlichen oder neuen Vertrags.
Netzfrage
Die Angebote für jeweils ein Mobilfunknetz unterscheiden sich oft nicht sehr voneinander. Offensichtlich verkaufen die Netzbetreiber über die Provider fertige Vorprodukte zu festen Konditionen. Allerdings gibt es hier und da Abweichungen im Detail, beispielsweise bei den Zeiträumen, über die das verbrauchte Volumen kumuliert wird. Deutlich sparen kann man jedoch mit den Provider-Angeboten für das Vodafone-Netz, die oft wesentlich billiger sind als das Angebot des Netzbetreibers.
Die Netze unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Abdeckung und Leistung. Und hier zeigt sich, dass Leistung und Preis durchaus zusammenhängen. Die attraktivsten Angebote gibt es für das E-Plus-Netz. Dort muss sich der Kunde mit 384 kBit/s im Downstream herumschlagen, wenn er UMTS-Empfang hat. Muss er in ländlichen Gegenden auf GSM ausweichen, fällt er auf Modemgeschwindigkeit zurück. Um das Simyo- oder Blau-Angebot mit einem Gigabyte auszunutzen, muss man also fast sechs Stunden lang mit maximaler Geschwindigkeit saugen. Obendrein hat E-Plus in der Fläche die schlechteste Netzabdeckung. Wer Urlaub in der sächsischen Schweiz oder im Bayerischen Wald macht, muss Orte mit ausreichendem Empfang manchmal mühsam suchen.
Etwas teurer sind die Angebote für das Mobilfunknetz von O2. Hier gibt es die Tages-Flatrate von Fonic für 2,50 Euro und einen Tarif mit 10 Gigabyte pro Monat direkt vom Netzbetreiber für 25 Euro.
Die teuersten Angebote kommen von Vodafone und T-Mobile. Das sind nicht ganz zufällig auch die Anbieter mit der besten Netzabdeckung. 5 bis 10 Gigabyte pro Monat kosten dort rund 35 bis 40 Euro, je nach Angebot. Aber auch hier gibt es Schnäppchen, etwa ein Angebot für rund 20 Euro pro Monat von 1&1, das allerdings auf 200 kBit/s gedrosselt ist. Für die volle Leistung muss der Kunde bei 1&1 nochmals 10 Euro pro Monat draufpacken.
Fußnotenschlacht
Vor dem Abschluss eines Vertrags sollte man sich sorgfältig informieren. Das ist nicht immer ganz einfach: Bei Talkline beispielsweise waren bei unseren Recherchen nur Kurzbeschreibungen der Tarife auf der Webseite verfügbar. Weitergehende Detailinformationen erhielten wir nicht. Talkline entschuldigte sich auf unsere Anfrage hin und verwies auf die "identischen" Konditionen der Konzernschwester Debitel.
Eine richtige Schnitzeljagd erlebten wir bei Mobilcom: Die für den Vertrag geltenden Tarife durften wir aus drei verschiedenen Dokumenten zusammensuchen. Die Einteilung der Länder in Zonen mussten wir uns für die Tarife im T-Mobile-Netz vom Netzbetreiber besorgen – diese Information hält Mobilcom nicht selber vorrätig.
Aber auch wenn alle Tarife in einem Dokument zusammengefasst sind, dient das nicht unbedingt der Übersichtlichkeit. Bei T-Mobile erläutern rund 80 Fußnoten, die natürlich alle ganz am Ende des Dokuments zusammengefasst sind, teilweise entscheidende Tarif-Details. Den Vogel schoss wiederum Talkline mit 113 Fußnoten ab. Froh waren wir bei einigen Angeboten über die Zoom-Funktion des Acrobat Readers; zieht man die Darstellung auf 133 Prozent oder mehr hoch, sind die Fußnoten sogar mit bloßem Auge lesbar.
In vielen Webauftritten sind die Fußnoten noch schlechter zu entziffern. Die Lesbarkeit wird durch winzige Schrift bei geringem Kontrast drastisch reduziert. Die Absicht ist klar: Der Kunde soll entscheidende Informationen nur unter Schwierigkeiten wahrnehmen können. Dieses Spielchen macht nicht mehr jeder mit, bei Vodafone beispielsweise haben die Fußnoten normale Schriftgröße und -farbe.
Besonders gut versteckt sind die Kosten für eine Datenverbindung im Ausland – die für die beteiligten Netzbetreiber besonders lukrativ ist. Hier muss man oft mühsam suchen, bevor man erfährt, wie hoch der Preis pro übertragenes Megabyte ist. Oft werden die Kosten pro 10, 50 oder 100 Kilobyte angegeben, sodass der Kunde den Megabyte-Preis errechnen muss.
Komplett wird das Bild durch den Tarifwirrwarr. Jeder Anbieter hat zahlreiche Tarife, die sich obendrein noch mit verschiedenen Optionen versehen lassen. Darunter den genau richtigen Tarif für den jeweiligen Anwendungszweck zu finden, erfordert eine gründliche Analyse und eine unvoreingenommene Selbsteinschätzung des künftigen Bedarfs.
Sondertarife
Wer unterwegs keinen Laptop mitschleppen will, kann auch mit seinem Handy Internet-Dienste nutzen. Ideal sind dafür speziell entwickelte Smartphones mit großem Display. Populärster Vertreter dieser Gattung ist derzeit das iPhone von Apple. Das wird nur von T-Mobile verkauft und nur zusammen mit einem Vertrag. Der kostet zwischen 29 und 89 Euro monatlich, dafür erhält der Kunde 50 bis 1000 Freiminuten. Samstags und sonntags ist die Nutzung kostenlos. Alternativ gibt es einen Volumentarif mit 5 Gigabyte für 74,90 Euro monatlich. Das Daten-Roaming beim iPhone ist per Default deaktiviert, sodass böse Überraschungen durch ein versehentliches Einbuchen in ausländische Netze ausgeschlossen sind. Mithilfe von Tarifoptionen lassen sich die Kosten für den Auslandseinsatz deutlich drücken.
Die hohen Grundkosten für das iPhone kann sich indes nicht jeder leisten. In diese Lücke stößt 1&1: Für 9,99 Euro im Monat gibt es dort PocketWeb. Das ist ein kleines Smartphone mit QWERTZ-Tastatur, Internet-Browser sowie E-Mail- und Instant-Messaging-Clients. Das Gerät kann natürlich weder technisch noch optisch mit dem iPhone mithalten, ist aber dramatisch günstiger. Ein passender Tarif wird auch mit anderen Smartphones angeboten, beispielsweise mit dem [heise.http://www.heise.de/mobil/handygalerie/?rm=show_details&modell=1192 Nokia E51]. Bei UMTS-fähigen Geräten kann der Kunde für 10 Euro Aufpreis auch UMTS nutzen, für weitere 10 Euro zusätzlich ist auch eine Telefonie-Flatrate ins deutsche Festnetz mit dabei. Diese Tarife dürfen allerdings nur mit einem mobilen Endgerät benutzt werden. Für den Einsatz mit einem Notebook gibt es einen eigenen Tarif (siehe Tabelle), der nochmals 10 Euro teurer ist.
Fazit
Mit günstigen Datentarifen für die Mobilfunknetze dürfte die Zahl der Anwender in naher Zukunft kräftig steigen. Der muntere Wettbewerb wird weiterhin für fallende Preise sorgen – man sollte sich also jetzt nicht lange an einen Anbieter und damit einen aktuellen Tarif binden.
Richtig böse Kostenfallen lauern inzwischen nur noch beim Auslandseinsatz. Vertragskunden erleben hier eine böse Überraschung, wenn sie sich vor dem Urlaub nicht erkundigt haben, was der Transfer eines Megabytes im Zielland kosten wird. Ein Prepaid-Tarif begrenzt den möglichen wirtschaftlichen Schaden, Optionstarife machen die Auslandsnutzung erschwinglich.
Günstig und übersichtlich sind die Tarife der Discounter Blau, Simyo und Fonic. Diese haben ein nachvollziehbares Tarifmodell und keine Vertragslaufzeit, sodass der Kunde von Preisrunden sofort profitiert. Die Tarife für T-Mobile und Vodafone eignen sich aufgrund der hohen Kosten eher für die geschäftliche Nutzung.
Vor der ersten Datenverbindung sollte man alle Tarifdetails sorgfältig klären. Intensive Nutzung ohne Datenoption kann extrem teuer werden, Kulanz zeigen die Netzbetreiber erfahrungsgemäß nur in Ausnahmefällen. Immerhin kann man oft eine Ratenzahlung vereinbaren, wenn die Rechnung extrem ausfällt. (uma)
Mobilfunktarife mit Datenoption
(Auswahl, mindestens 1 GByte Freivolumen)
| Anbieter | 1&1 | Base | Blau |
| Tarif | Notebook-Flat | Internet-Flatrate | Einheitstarif |
| Zahlungsart | Rechnung | Rechnung | Vorkasse |
| verfügbare Netze | Vodafone | E-Plus | E-Plus |
| Wechselkosten und -optionen | |||
| Rufnummernportierung/Kosten (*3) | v/kostenlos | v/kostenlos | v/kostenlos |
| Aktivierungskosten einmalig (*2) | 9,60 EUR | 25 EUR | 9,90 EUR |
| Telefonate (abgehend/dort kommend, Ct./Min.) | |||
| Deutschland Festnetz/Mobil (nur gehend) | 29/29 | – | 9/9 |
| Frankreich | 99/28 | – | 184/26 |
| Schweiz | 99/59 | – | 184/69 |
| USA | 119/69 | – | 184/69 |
| Brasilien | 189/159 | – | 184/169 |
| Mobilboxabfrage (aus D) | 29 | – | kostenlos |
| Taktung Inland (Erster Takt/Folgetakt) | 60/10 | – | 60/60 |
| SMS-Versand (Ct. ins Inland/Ausland) | 19/29 | 19/29 | 9/20 |
| netzinterner Anruf bei der Hotline | 24 Cent/Min. | – | 49 Cent/Min. |
| Grund-Datentarif | |||
| Grundpreis pro MB | kostenlos | kostenlos | 0,24 EUR |
| Abrechnungseinheit | 10 kByte | 10 kByte | 10 kByte |
| Grundpreis pro MB im EU-Ausland | 39 EUR | 11,80 EUR | 1,90 EUR |
| Grundpreis pro MB in der Schweiz | 39 EUR | 15,80 EUR | 4,80 EUR |
| Abrechnungseinheit im Ausland | 10 kByte | 50 kByte | 100 kByte |
| Optionaler Datentarif | |||
| Bezeichnung | Notebook-Flat | Internet-Flatrate | Handy-Internetflat |
| Freivolumen | 5 Gigabyte | 10 Gigabyte | 1 Gigabyte |
| Gültigkeit | Abrechnungszeitraum | Abrechnungszeitraum | 30 Tage |
| Kosten | enthalten | enthalten | 9,90 EUR |
| Bei Überschreitung des Limits | gedrosselte Bandbreite (64 kBit/s) bis Ende Abrechnungszeitraum | gedrosselte Bandbreite (56 kBit/s) bis Ende Abrechnungszeitraum | Standardtarif, neue Flat kann sofort gebucht werden |
| Vertragliche Rahmenbedingungen | |||
| Kündigungsfrist | 2 Monate | 3 Monate | keine (Prepaid) |
| Vertragslaufzeit | 24 Monate | 24 Monate | keine (Prepaid) |
| automatische Verlängerung | 12 Monate | 12 Monate | keine (Prepaid) |
| Datenoption separat buchbar | – | – | v |
| Kosten für Grundvertrag | 29,99 EUR | 20 EUR | – |
| monatl. Gesamtkosten mit Datenoption | 29,99 EUR | 20 EUR | 9,90 EUR |
|
*1 inklusive National Roaming zu T-Mobile, wo freigeschaltet *2 zuzüglich Startguthaben 3 beim abgebenden Anbieter können zusätzliche Kosten anfallen *4 Preis bis 50 MByte auf 15 EUR pro Tag gedeckelt, danach 2 EUR/MByte v vorhanden – nicht vorhanden k.A. keine Angabe |
|||
Mobilfunktarife mit Datenoption
(Auswahl, mindestens 1 GByte Freivolumen)
| Anbieter | Fonic | Mobilcom | O2 |
| Tarif | Fonic | msurf Flat | Active Data |
| Zahlungsart | Vorkasse | Rechnung | Rechnung |
| verfügbare Netze | O2 (*1) | T-Mobile, Vodafone | O2 |
| Wechselkosten und -optionen | |||
| Rufnummernportierung/Kosten (*3) | – | v/kostenlos | v/kostenlos |
| Aktivierungskosten einmalig (*2) | 9,95 EUR | 25,95 EUR | 25 EUR |
| Telefonate (abgehend/dort kommend, Ct./Min.) | |||
| Deutschland Festnetz/Mobil (nur gehend) | 9/9 | 39/39 | – |
| Frankreich | 99/26 | 99/28 | – |
| Schweiz | 99/69 | 99/89 | – |
| USA | 99/69 | 119/89 | – |
| Brasilien | 99/99 | 199/199 | – |
| Mobilboxabfrage (aus D) | kostenlos | 39 | – |
| Taktung Inland (Erster Takt/Folgetakt) | 60/60 | 60/10 | – |
| SMS-Versand (Ct. ins Inland/Ausland) | 9/20 | 19/29 | – |
| netzinterner Anruf bei der Hotline | 49 Cent/Min. | 69 Cent/Min. | – |
| Grund-Datentarif | |||
| Grundpreis pro MB | 0,24 EUR | kostenlos | kostenlos |
| Abrechnungseinheit | 100 kByte | 100 kByte | 10 kByte |
| Grundpreis pro MB im EU-Ausland | 7 EUR | 7,50-40 EUR | 7 EUR (*4) |
| Grundpreis pro MB in der Schweiz | 14 EUR | 20,50-40 EUR | 7 EUR (*4) |
| Abrechnungseinheit im Ausland | 100 kByte | 50 kByte | 10 kByte |
| Optionaler Datentarif | |||
| Bezeichnung | Tages-Flatrate | Internet Flat | Internet-Pack-L |
| Freivolumen | 1 Gigabyte | 5 Gigabyte | 10 Gigabyte |
| Gültigkeit | Kalendertag | Abrechnungszeitraum | Kalendermonat |
| Kosten | 2,50 EUR | enthalten | enthalten |
| Bei Überschreitung des Limits | gedrosselte Bandbreite (56 kBit/s) bis Ende Abrechnungszeitraum | gedrosselte Bandbreite (56 kBit/s) bis Ende Abrechnungszeitraum | gedrosselte Bandbreite (64 kBit/s) bis Ende Abrechnungszeitraum |
| Vertragliche Rahmenbedingungen | |||
| Kündigungsfrist | keine (Prepaid) | 3 Monate | 14 Tage |
| Vertragslaufzeit | keine (Prepaid) | 24 Monate | 3 Monate |
| automatische Verlängerung | keine (Prepaid) | 12 Monate | 1 Monat |
| Datenoption separat buchbar | v | – | v |
| Kosten für Grundvertrag | – | 36,90 EUR | 25 EUR |
| monatl. Gesamtkosten mit Datenoption | 2,50 EUR/pro Tag | 36,90 EUR | 25 EUR |
|
*1 inklusive National Roaming zu T-Mobile, wo freigeschaltet *2 zuzüglich Startguthaben 3 beim abgebenden Anbieter können zusätzliche Kosten anfallen *4 Preis bis 50 MByte auf 15 EUR pro Tag gedeckelt, danach 2 EUR/MByte v vorhanden – nicht vorhanden k.A. keine Angabe |
|||
Mobilfunktarife mit Datenoption
(Auswahl, mindestens 1 GByte Freivolumen)
| Anbieter | Simyo | T-Mobile | Vodafone |
| Tarif | Einheitstarif | Web'n'walk Connect L | BusinessDataPro8 |
| Zahlungsart | Vorkasse | Rechnung | Rechnung |
| verfügbare Netze | E-Plus | T-Mobile | Vodafone |
| Wechselkosten und -optionen | |||
| Rufnummernportierung/Kosten (*3) | v/kostenlos | v/kostenlos | v/kostenlos |
| Aktivierungskosten einmalig (*2) | 4,90 EUR | 24,95 EUR | 25,59 EUR |
| Telefonate (abgehend/dort kommend, Ct./Min.) | |||
| Deutschland Festnetz/Mobil (nur gehend) | 9/9 | – | – |
| Frankreich | 184/26 | – | – |
| Schweiz | 184/69 | – | – |
| USA | 184/69 | – | – |
| Brasilien | 184/169 | – | – |
| Mobilboxabfrage (aus D) | kostenlos | – | – |
| Taktung Inland (Erster Takt/Folgetakt) | 60/60 | 60/1 | – |
| SMS-Versand (Ct. ins Inland/Ausland) | 9/20 | 19/29 | 20/k. A. |
| netzinterner Anruf bei der Hotline | 49 Cent/Min. | – | kostenlos |
| Grund-Datentarif | |||
| Grundpreis pro MB | 0,24 EUR | kostenlos | 19 EUR |
| Abrechnungseinheit | 10 kByte | k. A. | 100 kByte |
| Grundpreis pro MB im EU-Ausland | 1,90 EUR | 1,90 EUR | 30-40 EUR |
| Grundpreis pro MB in der Schweiz | 4,80 EUR | 9,80 EUR | 30-40 EUR |
| Abrechnungseinheit im Ausland | 100 kByte | 10-50 kByte | 10 kByte |
| Optionaler Datentarif | |||
| Bezeichnung | Internet-Paket 1 Gigabyte | Connect L | Mobile Connect Flat |
| Freivolumen | 1 Gigabyte | 5 Gigabyte | 5 Gigabyte |
| Gültigkeit | 30 Tage | Abrechnungszeitraum | Abrechnungszeitraum |
| Kosten | 9,90 EUR | enthalten | 34,95 EUR |
| Bei Überschreitung des Limits | Standardtarif, neue Flat kann sofort gebucht werden | gedrosselte Bandbreite (64 kBit/s) bis Ende Abrechnungszeitraum | gedrosselte Bandbreite (64 kBit/s) bis Ende Abrechnungszeitraum |
| Vertragliche Rahmenbedingungen | |||
| Kündigungsfrist | keine (Prepaid) | 3 Monate | 3 Monate |
| Vertragslaufzeit | keine (Prepaid) | 24 Monate | 24 Monate |
| automatische Verlängerung | keine (Prepaid) | 12 Monate | 12 Monate |
| Datenoption separat buchbar | v | v | v |
| Kosten für Grundvertrag | – | 39,95 EUR | 9,52 EUR |
| monatl. Gesamtkosten mit Datenoption | 9,90 EUR | 39,95 EUR | 44,47 EUR |
|
*1 inklusive National Roaming zu T-Mobile, wo freigeschaltet *2 zuzüglich Startguthaben 3 beim abgebenden Anbieter können zusätzliche Kosten anfallen *4 Preis bis 50 MByte auf 15 EUR pro Tag gedeckelt, danach 2 EUR/MByte v vorhanden – nicht vorhanden k.A. keine Angabe |
|||
(ll)