Briefträger-Nachwuchs

RIM bringt mit dem Blackberry Curve 8900 einen 20 Gramm leichteren kleinen Bruder des Blackberry Bold auf den Markt, der zunächst exklusiv bei T-Mobile erhältlich ist.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 2 Min.

Außer der neuen Gestaltung fällt vor allem die hohe Bildschirmauflösung mit 480 × 360 Punkten auf. Von Bold übernimmt der Curve 8900 die Tastatur mit kleinen Zwischenräumen und die fein gezeichneten Icons. Das Display ist selbst bei Sonnenlicht gut ablesbar, dazu tragen auch die hoch aufgelösten Schriften bei.

Das Gerät ist mit WLAN und GPS-Empfänger ausgestattet, man muss allerdings auf UMTS verzichten und mit EDGE in Klasse 10 auskommen. Die 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus leidet unter einer Auslöseverzögerung von zwei Sekunden. Die Bilder zeigen bei ausreichendem Licht eine recht gute Schärfe, aber wenig Detailtreue. Die Kamera zeichnet auch Videos mit 240 × 180 Pixeln auf, der Akku kann beim Wechsel der Speicherkarte eingesetzt bleiben.

Die Verständigung beim Telefonieren ist gut. Bei der Benutzung der Freisprecheinrichtung klang die Stimme leicht verzerrt, aber noch gut verständlich. Musikdateien gibt der 8900 über das Stereo-Headset mit 3,5-mm-Klinke oder per Bluetooth-Profil A2DP wieder. Den Webmail-Dienst mit einem MByte Inklusivvolumen sowie die Navigationssoftware Navigate können T-Mobile-Kunden aktuell für sechs Monate kostenlos nutzen, danach kostet der Blackberry-Dienst fünf Euro pro Monat und die Navigation ein Euro pro Route. Für den E-Mail-Junkie ist der Curve gut geeignet, schnelle Downloads per UMTS erlaubt erst der rund 100 Euro teurere Bold. (ll)

Blackberry 8900 Curve
Smartphone
Hersteller Research in Motion
Lieferumfang Ladegerät, Stereo-Headset, USB-Kabel, Abgleichsoftware, Handbuch
EDGE-Durchsatz 23,7 KByte/s empfangen, 12,4 KByte/s senden (gemittelt)
Technische Daten Handy-Galerie
Preis 360 EUR, mit Vertrag ab 5 EUR

(ll)