Online-Urlaub
Wer sich vor dem Auslandsurlaub Gedanken über die Verbindungskosten macht, baut bösen Rechnungsüberraschungen nach dem Urlaub vor
Wenn das Handy schon einen Web-Browser und einen E-Mail-Client hat, dann kann man den auch in der schönsten Zeit des Jahres benutzen und E-Mails an die Daheimgebliebenen verfassen. Wer sich vorher Gedanken über die Kosten macht, baut bösen Rechnungsüberraschungen nach dem Urlaub vor.
Einer Umfrage zufolge nutzten im vergangenen Herbst bereits 13 Prozent aller Mobiltelefonierer auch Dienste im Internet, der Anteil steigt schnell weiter. In der Gunst der Nutzer liegen Informationen aus dem Web ganz vorne. Und auch im Urlaub ist das praktisch: Der Wetterbericht für die kommenden Tage auf Deutsch, die aktuellen Schlagzeilen oder eine Übersicht über lohnende Ausflugsziele am Urlaubsort sind aus dem Web ohne viel Aufwand abrufbar.
Die modernen Geräte tun ein Übriges: Netbooks passen in jedes Urlaubsgepäck, UMTS-Sticks gibt es inzwischen günstig an jeder Ecke. Und auch die Handys haben gewaltig zugelegt. Schon in der Mittelklasse glänzen sie mit hochauflösenden Farbdisplays, Smartphones lassen sich fast so gut bedienen wie Laptops.
Deutschlandurlauber haben es einfach. Sie müssen sich nicht mit Roaming-Preisen, Netzwahl und Sondertarifen herumschlagen, sondern können ihre mobilen Geräte zu den vertrauten Standard-Konditionen nutzen. Wer jedoch im Ausland munter drauflos surft, muss sich den Urlaub in den folgenden Jahren möglicherweise verkneifen und stattdessen die Mobilfunkrechnung abstottern. Horrorrechnungen mit fünfstelligen Euro-Beträgen sind keine modernen Märchen, sondern reale Einzelfälle. Denn die Abrechnung mit ausländischen Netzbetreibern geschieht bei Vertragskunden oft mit Verzögerung; der deutsche Mobilfunkanbieter kann dann nicht rechtzeitig die Notbremse ziehen und das Kundenkonto sperren, selbst wenn er Schutzmechanismen eingebaut hat, die den Kunden vor ruinösen Rechnungen bewahren sollen.
Urlaubsvorbereitungen
Vor dem Urlaub steht also die Tarifrecherche. Dazu muss man zunächst einmal die Kosten für den gegenwärtigen Mobilfunkvertrag herausfinden. Das ist nicht ganz einfach, denn oft gelten für Altverträge ganz andere Konditionen als für aktuelle Tarife. Im Zweifel sollte man bei der Hotline die aktuellen Datenpreise fürs jeweilige Urlaubsland für den eigenen Vertrag erfragen. Besonders bei der Nutzung im Ausland sind die Kosten happig. Achten sollte man auf die Abrechnungsschritte. Oft geben die Provider nur den Preis für ein 10-kByte-Datenhäppchen an, weil er so schön niedrig aussieht. 19 Cent pro 10 kByte bedeuten 19 Euro pro Megabyte. Flatrate-Kunden müssen besonders aufpassen: Für sie gelten für den Internetzugang im Ausland ganz normale, nach Volumen abgerechnete Vertragskundenpreise. Wer dort wie zu Hause gewohnt zum Handy greift, darf mit einer saftigen Rechnung rechnen.
Kostenbremse EU
Die Europäische Union hat die Roaming-Kosten schon seit einiger Zeit gedeckelt. Zum 1. Juli 2009 greifen neue Regelungen, mit denen die Kosten beim Aufenthalt in anderen EU-Ländern nochmals deutlich sinken und weitere Bereiche erfasst werden.
Die Höchstpreise für abgehende Telefonate in EU-Staaten sinken von 46 auf 43 Cent pro Minute. Ankommende Anrufe kosten dann maximal 19 statt bisher 21 Cent pro Minute. SMS sollen maximal 11 Cent kosten – innerhalb Deutschlands ist der SMS-Versand in vielen Verträgen teurer. Diese Preise gelten jedoch nur für die Nutzung im Roaming – ein Gespräch mit einem deutschen Vertrag von Deutschland aus in die Länder der EU kann deutlich teurer sein.
Auch die Preise für die Datennutzung im Ausland sollen erstmals begrenzt werden. Der Großhandelspreis für 1 Megabyte Daten soll ab 1. Juli 2009 bei einem Euro liegen. Das hat aber offenbar zunächst keinen direkten Effekt auf die Roaming-Preise. Unsere diesbezüglichen Anfragen bei T-Mobile und Vodafone liefen ins Leere. Möglicherweise landet die Differenz zwischen Großhandels- und Endkundenpreis vorerst in den Taschen der Anbieter, bis die EU auch die Endkundenpreise für Daten-Roaming festlegt.
Je nach dem Umfang der geplanten Aktivitäten im Urlaub sollte man schon vor der Abreise Vorbereitungen treffen. Für die sporadische Nutzung, beispielsweise für den täglichen E-Mail-Check, tut es der heimische Vertrag; deutlich günstiger fährt man indes mit einem Discounter wie etwa Simyo, wo innerhalb der EU pro Megabyte Datentransfer gerade mal 1,90 Euro anfallen. Selbst wenn man während des Urlaubs nur wenige Megabyte abruft, lohnt sich der Aufwand für die Beschaffung der zusätzlichen Karte bereits, denn damit lassen sich pro Megabyte möglicherweise 90 Prozent oder mehr der Kosten sparen.
Wenn man eine intensivere Nutzung plant, sollte man die Tages-Pauschalangebote der Netzbetreiber prüfen, etwa den Web’n’walk Roaming DayPass von T-Mobile oder die WebSessions von Vodafone, die für 50 Megabyte Datentransfer je nach Zielland 15 bis 30 Euro kosten. Für wirkliche Intensivnutzer ist aber auch dieses Sparangebot möglicherweise zu teuer.
Wer im Urlaub fast wie zu Hause surfen will, sollte sich vor Ort ein passendes Angebot besorgen. Innerhalb der EU ist das kein großes Problem, üblicherweise erhalten Sie als Deutscher problemlos eine SIM-Karte im Urlaubsland. Mitunter allerdings weigern sich Mobilfunkläden, Karten an deutsche Urlauber herauszugeben (ab kommendem Jahr gilt aber innerhalb der EU eine Richtlinie, die solche Diskriminierungen verbietet).
Die ausländische SIM-Karte im Handy hat noch einen weiteren Vorteil: Ankommende Anrufe sind kostenlos. Und der Minutenpreis für Anrufe bei Mobilfunkanschlüssen im Ausland ist aus dem deutschen Festnetz nicht teurer als der für deutsche Handys. Die Daheimgebliebenen kann man ganz einfach informieren, indem man auf die Mailbox des deutschen Mobilfunkanschlusses eine Ansage mit der vorübergehenden Urlaubsnummer aufspielt. Das geht auch aus dem Ausland und mit einer anderen SIM-Karte, wenn man zuvor einen PIN-Code für die Mailbox festgelegt hat. Bedingte Rufumleitungen sollte man indes noch in Deutschland deaktivieren, sofern das der jeweilige Vertrag zulässt. Sonst kann es passieren, dass ein Anruf auf die Mailbox zuerst ins Ausland umgeleitet wird und von dort auf die Mailbox. Der Angerufene muss für solche Verbindungen dann doppelt bezahlen.
Italienurlauber, die per Auto über den Brenner einreisen, sollten einen kurzen Stopp hinter der Grenze in Südtirol einlegen und sich dort in ihrer Muttersprache beraten lassen. Gerade die komplizierten Fragen um die Datennutzung lassen sich besser auf Deutsch als in geradebrechtem Englisch klären. Auch in anderen angrenzenden Ländern sind die Chancen auf eine deutsche Beratung direkt hinter der Grenze am besten. Informieren sollte man sich auch unbedingt über die im verwendeten Netz notwendigen Internet-Einstellungen, etwa den zu verwendenden APN.
Außerhalb der EU
Aufpassen müssen Urlauber in Norwegen, Kroatien, Island und der Schweiz: Diese beliebten Urlaubsländer liegen zwar in Europa, gehören aber nicht zur Europäischen Union. Die meisten Anbieter verlangen dort deutlich höhere Verbindungspreise als innerhalb der EU. Oft zählen diese Länder zur Tarifzone „Europa 2“. Ankommende und abgehende Gespräche sowie Datenverbindungen sind dort mitunter um ein Mehrfaches teurer als innerhalb der EU.
Noch teurer wird der Spaß, wenn man in Übersee Urlaub macht. Zwar sind Telefonate beispielsweise in die USA aus dem deutschen Festnetz sehr günstig, die Mobilfunknutzung dort ist aber mit einem deutschen Vertrag meist extrem teuer. Wer auf den mobilen Internet-Zugang dort nicht verzichten kann, sollte sich auf jeden Fall vor Ort über Sparlösungen informieren. Generell gilt die Regel, dass Roaming-Telefonate umso teurer werden, je ausgefallener das Urlaubsland ist. Ein einminütiges Telefonat nach Deutschland kann mehr als fünf Euro kosten. Bei einigen Netzbetreibern und in einigen Ländern gibt es Partnernetze, deren Nutzung deutlich günstiger als die der übrigen ist. In diesem Falle sollte man das Handy per manueller Netzwahl dazu zwingen, ausschließlich das richtige Netz zu verwenden.
Aufpassen müssen aber auch Deutschlandurlauber, wenn sie im Grenzgebiet unterwegs sind, etwa im Bayerischen Wald, in der Sächsischen Schweiz oder im Schwarzwald. Gerade in bergigem Gelände ist der Empfang ausländischer Netze an einigen Stellen bis zu 20 Kilometer ins Landesinnere möglich. Wenn dort gleichzeitig das Heimatfunknetz eine Lücke aufweist, bucht sich das Handy gerne in ein ausländisches Funknetz um. Eingehende Anrufe sind dann nicht mehr kostenlos und für die Datennutzung fallen meist erhebliche zusätzliche Entgelte an. Auch in diesem Fall sollte man dem Handy die automatische Netzwahl per Konfiguration verbieten. Wenigstens erhält man nach dem ersten Einbuchen in ein Netz eines anderen EU-Landes eine Benachrichtigungs-SMS. Das erhöht die Chance, dass der Netzwechsel nicht unbemerkt bleibt.
Mit dem Laptop ins Netz
Laptop-Besitzer müssen im Ausland ganz besonders aufpassen: Das automatische Laden von Updates oder der Abruf großer E-Mails mit Anhang kann ein teures Vergnügen werden. Bei UMTS-Bandbreite von mehreren MBit/s können pro Sekunde Nutzung mit maximaler Bandbreite etliche Euro an Kosten anfallen. Am besten setzt man einen Prepaid-Vertrag ohne automatische Aufladung ein – dann ist der Schaden auf die Höhe des Guthabens begrenzt.
Mit der Karte von einem Discounter kann man sich aber möglicherweise selbst aussperren. Bei Simyo beispielsweise funktioniert die Aufladung nur über ein Web-Interface. Hat man das Guthaben aufgebraucht, ist aber auch dieses via Mobilfunk nicht mehr zugänglich. Im Notfall muss man dann eben ein Internet-Café suchen, um das Handy per Aufladung zu reaktivieren. Dafür ist es aber nötig, dass man die Zugangsdaten zum Kundenbereich im Kopf hat. Die Daten im verschlüsselten Passwort-Container von Firefox auf dem Laptop lassen sich nach Eingabe des Master-Passworts im Klartext auslesen und notieren.
Vor dem Start in den Urlaub sollte man automatische Updates grundsätzlich komplett abschalten. Neben dem Betriebssystem darf man auch den Virenscanner, diverse Anzeigeprogramme wie Adobe Reader oder Erweiterungen wie Java und den Webbrowser nicht vergessen, die ebenfalls automatisch im Hintergrund größere Datenmengen herunterladen können. Es empfiehlt sich, die Menge der transferierten Daten ständig zu überwachen, beispielsweise über die Netzwerkeinstellungen der Systemsteuerung oder spezielle Überwachungsprogramme.
Als nächstes muss man sich das E-Mail-Programm vornehmen. Der Abruf ist zunächst auf die Header zu beschränken. Nachrichten, die man tatsächlich lesen will, lassen sich dann einzeln nachladen. Bei der Anzeige ist es sinnvoll, auch die Spalte mit der Größe der Nachricht darzustellen, damit man nicht aus Versehen eine Nachricht mit großem Anhang herunterlädt. Alternativ kann man das E-Mail-Programm so konfigurieren, dass es nur Nachrichten bis zu einer bestimmten Größe automatisch herunterlädt, beispielsweise 10 oder 50 Kilobyte.
Auch der Bandbreitenhunger des Browsers lässt sich vorbeugend dämpfen, indem man das automatische Laden von Bildern abschaltet. Sind diese für die Navigation nötig, muss man sie im Einzelfall dann manuell nachladen. Ideal für den mobilen Einsatz sind Browser und E-Mail-Client von Opera. Diese lassen sich in einen Bandbreite sparenden Mobil-Modus schalten, der die Surfkosten nach Volumen deutlich reduziert – und als Nebeneffekt langsame Mobilfunkverbindungen flottmacht.
Online mit dem Handy
Viele Anwender werden den Laptop aber gar nicht mitnehmen, sondern stattdessen zum Handy greifen. Wer die Internet-Funktion seines Handys erstmals nutzt, sollte schon zu Hause üben und sich eine Liste mit voraussichtlich im Urlaub benötigten Lesezeichen parat legen. Den E-Mail-Client sollte man tunlichst im heimischen Netzwerk konfigurieren und testen.
Die Nutzung eines speziellen mobilen Browsers, etwa Opera Mini, reduziert durch die Verwendung eines Proxys mit Datenreduzierung und -kompression die belegte Bandbreite im Vergleich zu anderen vorinstallierten Browsern und optimiert die Darstellung auf kleinen Bildschirmen.
WLAN statt Mobilfunk
Richtig sparen kann man mit einem WLAN-Zugang. Im Vergleich zum Mobilfunk sind die Kosten dort dramatisch niedriger. Das am besten ausgebaute Netz in Deutschland betreibt T-Mobile. Eine gute Chance auf einen Hotspot hat man aber nur in Großstädten.
Anders sieht es in Hotels aus: Dort kann man als Gast häufig zu vergleichweise günstigen Konditionen eine Tageskarte erstehen. Es lohnt sich aber, die genauen Bedingungen zu studieren. Oft endet die Nutzungsperiode um Mitternacht; wer kurz nach 0 Uhr bucht, kann den Dienst dann auch noch am folgenden Abend nutzen. Einige Hotels bieten als Service inzwischen kostenlose WLAN-Zugänge an, die Zugangsdaten dafür findet man entweder in der Info-Mappe auf seinem Zimmer oder bekommt diese auf Anfrage bei der Rezeption genannt.
In den USA ist die Versorgung mit Hotspots in den Städten nahezu flächendeckend, Kosten dafür fallen häufig nicht an. Auch entlang der Fernstraßen findet man viele Hotspots. Gute Chancen hat man dafür etwa bei der örtlichen Touristeninformation oder in Cafés. Hotels behalten ihre Zugänge meist zahlenden Gästen vor. Einfache Speiserestaurants, die sogenannten Diner, bieten diesen Service meist nicht an.
Eine gute WLAN-Infrastruktur findet sich auch in anderen Ländern, dort jedoch vor allem in Großstädten und Touristenhochburgen. Optimal ist es, wenn das eigene Handy WLAN beherrscht. Damit lassen sich Straßen unauffällig auf der Suche nach einem Signal ablaufen. Hat man auf diese Weise einen Hotspot gefunden, kann man seinen Laptop aus dem Safe im Hotelzimmer holen und sich in ein Café in der Nähe setzen.
Vielerorts ist die Benutzung eines Hotspots kostenpflichtig. Bezahlen kann man in der Regel über seine Kreditkarte, an einigen Orten stehen auch Guthabenkarten zum Verkauf, deren Code den Weg in den Hotspot freigibt.
Bei der Nutzung von Hotspots muss man sich allerdings ständig vergegenwärtigen, dass die Kommunikation unverschlüsselt abläuft. Versand und Empfang von vertraulichen Daten, insbesondere von Passwörtern, dürfen daher nur verschlüsselt erfolgen. Für Login und Abruf von E-Mails ist SSL oder TLS zwingend, bei der Nutzung von Web-Diensten ist HTTPS das Mittel der Wahl.
Café-Surfen
Wer sich im Urlaub nicht mit Smartphones oder Laptops abgeben will, kann seine Internetnutzung auch in Internet-Cafés verlagern. Die sind insbesondere in weniger entwickelten Urlaubsländern weit verbreitet.
Bei der Nutzung von Internet-Cafés ist allerdings maximale Vorsicht angebracht. Schon die History-Funktion des Browsers ist ein Sicherheitsrisiko. Möglicherweise merkt sich der Browser obendrein noch die Zugangspasswörter. Das bemerkt man aber, wenn man beliebte Dienste wie Hotmail aufruft und prüft, ob der Browser hier Login-Daten von Vornutzern anbietet. Nach der Sitzung ist sorgfälti-ges Aufräumen Pflicht. History, Browser-Cache und vor allem die gespeicherten Passwörter sollte man zurücksetzen, bevor man den Arbeitsplatz dem nächsten Anwender überlässt. Den Blick aufs heimische Bankkonto per Browser sollte man sich im Internet-Café grundsätzlich verkneifen, zu groß ist die Gefahr, dass die Zugangsdaten kompromittiert werden.
Ideal wäre es indes, wenn die Maschine für jeden Kunden wieder in den Ursprungszustand versetzt würde, beispielsweise indem man ein Image zurückspielt. Diese Mühe macht sich aber kaum ein Betreiber. Von vielen gängigen Browsern und E-Mail-Clients gibt es auch Portable-Versionen, die vom USB-Stick gestartet werden und keine persönlichen Daten auf dem Rechner hinterlassen. Ein eventuell auf dem Rechner vorhandener Keylogger lässt sich damit aber natürlich nicht austricksen.
Die Löschung der persönlichen Daten ist besonders dann nicht trivial, wenn die Menüsprache des Browsers nicht englisch ist. Im chinesischen Internet-Café kann das für den westlichen Touristen eine unlösbare Aufgabe bedeuten. Gut, wenn man dann den Amnesie-Griff Strg-Umschalten-Entf (Ctrl-Shift-Del) im Kopf hat, mit dem sich die während der Surfsitzung hinterlassenen Daten beim Internet Explorer und Firefox wieder beseitigen lassen.
Auch im Internet-Café ist man vor Lauschern am Netzwerk nicht sicher. Genau wie bei einer ungesicherten WLAN-Verbindung sollte man persönliche Daten nur verschlüsselt übertragen.
Fazit
Wenn man auch im Urlaub das Internet nutzen will, sollte man das sorgfältig vorbereiten. An der Recherche, welche Tarife dort gelten, kommt man keinesfalls vorbei. Je nach Art der Nutzung kann man Optionstarife wählen oder einen zusätzlichen Vertrag abschließen, doch oft sind die Service Provider am Urlaubsort die beste Wahl.
In ungesicherten Netzwerken, also bei der Nutzung von Hotspots, öffentlichen PCs im Hotel oder im Internet-Café, sollte man mit besonders kritischen Daten wie dem Login fürs Homebanking oder das Kreditkartenkonto erst gar nicht hantieren und Passwörter für weniger kritische Dienste, etwa den Zugang zu E-Mail oder Twitter, ausschließlich verschlüsselt übertragen. (uma) (ll)