Speicher-Erweiterung
Mit der per PCI-Express angebundenen SSD ExpressCard bringt Verbatim schnellen Wechselspeicher ins Notebook.
- Boi Feddern
Mit der per PCI-Express angebundenen SSD ExpressCard bringt Verbatim schnellen Wechselspeicher ins Notebook.
Flash-Disks im ExpressCard-Format gibt es schon länger, bislang waren viele jedoch nur über den USB-2.0-Anschluss des ExpressCard-Slots angebunden und arbeiteten außerdem meist langsamer als herkömmliche USB-Festplatten. Verbatim verkauft nun unter dem unscheinbaren Namen „SSD ExpressCard“ eine 34 Millimeter breite ExpressCard, die tatsächlich die PCI-Express-Schnittstelle zur Datenübertragung nutzt. Auf diese Art erreichte unser Testmuster mit 32 GByte unter Windows Vista in der Spitze sportliche 120 MByte/s – also vierfaches USB-Tempo – und beim Schreiben immerhin noch 45 MByte/s.
Unter Windows XP betrugen die Transferraten zunächst nur schlappe 1 MByte/s. Erst nach Einspielen des mitgelieferten „SpeedBooster“-Treibers, den es vermutlich braucht, um den PCIe-Controller der Karte richtig einzubinden, erreichte die SSD mit 113 MByte/s (Lesen) und 24 MByte/s (Schreiben) annehmbare Transferraten. Für Mac OS X bietet Verbatim im Internet einen Treiber zum Download an.
Obwohl ein höheres Schreibtempo wünschenswert wäre, stellen die SSD ExpressCard eine interessante Alternative zu herkömmlichen externen Festplatten als Backup-Medium dar. Die schlanken und leichten Riegel verschwinden im Betrieb unauffällig im ExpressCard-Slot des Notebooks und wenn man sie gerade nicht braucht, passen sie auch bequem in die Hemd- oder Hostentasche. Mit einer maximalen Kapazität von derzeit 64 GByte bieten sie bislang allerdings nur Platz für die wichtigsten Datenschätze und sie sind vergleichsweise teuer. (boi)
| SSD ExpressCard | |
| Solid-State Disk fĂĽr den ExpressCard-Schacht] | |
| Hersteller | Verbatim |
| Lieferumfang | Treiber, Backup-Software Nero BackItUp, 4 Essentials |
| Preis | 100 € (32 GByte) |
| weitere Größen | 16 GByte (ca. 70 €), 64 GByte (ca. 200 €) |
(ll)