Handy auf Draht
Die meisten datenfähigen Handys haben eine gewöhnliche serielle Schnittstelle (RS-232), jedoch mit abweichenden Signalpegeln.
FĂĽr die bequeme Bearbeitung der im Handy gespeicherten Daten gibt es eine groĂźe Auswahl von PC-Programmen, die jedoch ein oft teures Adapterkabel erfordern. Mit etwas Geschick kann man es fĂĽr viele Modelle aus preiswerten Bauteilen auch selbst bauen.
Die meisten datenfähigen Handys haben eine gewöhnliche serielle Schnittstelle (RS-232), jedoch mit abweichenden Signalpegeln. Zum Anschluss an den PC ist daher lediglich ein Pegelwandler erforderlich - und ein passender Stecker. Hier gibt es leider keinen einheitlichen Standard; die Stecker unterscheiden sich nicht nur von Hersteller zu Hersteller, sondern teilweise von Modell zu Modell. Im Internet wird man zwar fündig, doch kommt zum Steckerpreis von etwa fünf bis acht Euro noch der Versand und ein Mindermengenaufschlag, wenns nur ein Stück sein soll.
Als Alternative bieten sich günstige Headsets vom Wühltisch an, wobei man darauf achten sollte, dass die Stecker nicht vergossen und alle Kontakte bestückt sind. Brauchbare Adapter für den Anschluss eines Standard-Headset mit Klinkenstecker bietet beispielsweise Hama für rund sieben Euro an. Bei unseren Testmustern für Nokia- und Siemens-Handys ließen sich die freien Pins ohne weiteres für das Datenkabel nutzen. Beim Siemens-Modell verlangten die geringen Abstände der Kontakte auf der Lötseite jedoch einen feinen Lötkolben und eine ruhige Hand.
Reicht die Spannung vom RS-232-Port fĂĽr den Spannungsregler nicht aus, ersetzt man ihn durch eine Z-Diode (gestrichelter Rahmen). |
Steckerbelegung für Nokia-Handys von der Lötseite gesehen: Der M-Bus wird mit dem Dateneingang des F-Bus verbunden. |
Steckerbelegung fĂĽr Siemens-Handys: Ein Widerstand sorgt fĂĽr einen definierten Pegel am Dateneingang. |