Multimedial organisiert
Zugeklappt erinnert das S700i von Sony Ericsson eher an eine Digitalkamera als an ein Handy. Im Innern verbirgt sich jedoch zusätzlich ein Multimediatalent.
Zugeklappt erinnert das S700i von Sony Ericsson eher an eine Digitalkamera als an ein Handy.
Um zum Wählen an die Tastatur zu kommen, dreht man das Display wie beim Aufklappen eines Taschenmessers um 180 Grad zur Seite. Die Wähltasten liegen sehr tief im Gehäuse, bleiben aber noch gut bedienbar. Das große, kontraststarke QVGA-Display fällt sofort ins Auge, allerdings nur etwa 20 Sekunden lang, dann erlischt die Hintergrundbeleuchtung. Ändern lässt sich die Beleuchtungszeit nicht. Die Sprachqualität des S700i ist zwar gut, doch störte uns ein deutliches Rauschen.
Vor dem Einsatz als Digitalkamera muss man den großen Linsenschutz öffnen. Wer darunter ein ebenso großes Objektiv erwartet, wird enttäuscht, da unter der Abdeckung nur eine kleine Plastiklinse und ein Rundspiegel für Selbstportraits zum Vorschein kommen. Die Bilder mit einer Auflösung von maximal 960 x 1280 sind unscharf und stark verrauscht.
Abgesehen von den guten Organizerfunktionen setzt Sony Ericsson bei der Ausstattung des S700i ganz auf Multimedia. Bilder, Sounds und Videos lassen sich per MMS und E-Mail versenden oder via IrDA und Bluetooth direkt auf PCs oder andere Handys übertragen. Der MP3-Player spielte unsere MP3-Teststücke in guter Qualität ab. Das UKW-Radio konnte klanglich weniger überzeugen.
Der WAP-Browser des S700i ist schnell und gut ausgestattet. Als Funkmodem an einem Notebook überzeugt das Handy mit hohen GPRS-Durchsätzen. Wer sich an den King-Size-Maßen und dem hohen Preis des S700i nicht stört, erhält ein Multimedia-Handy, das kaum Wünsche offen lässt. (rop)
|
||||||||||