Textsammler

Der Immer-dabei-Scanner von Planon arbeitet autark und gibt die eingescannten Dokumente über den USB-Port weiter. Darüber lädt er auch seine Akkus auf.

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Der DocuPen arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die althergebrachten Handscanner: Man zieht die Scanzeile mit einer gleichmäßigen Bewegung über die Vorlage. Das außer seiner geringen Größe wirklich Neue ist, dass der DocuPen autark arbeitet. Zum Einlesen von bis zu 100 A4-Seiten benötigt er weder ein Netzteil noch die Verbindung zum Rechner. Erst wenn alle Vorlagen eingescannt sind, schließt man das Gerät an die USB-Schnittstelle des PC an, über die auch der interne Lithium-Ionen-Akku geladen wird. Per Twain-Treiber gelangen die Daten in den Rechner.

Der Hersteller Planon legt dem DocuPen die Software PaperPort SE bei, mit deren Hilfe man die geladenen Dokumente verwalten kann. Per Drag & Drop lassen sich gescannte Seiten einzeln oder blockweise an unterschiedliche Anwendungen wie E-Mail, Drucker, Fax oder Texterkennung weiterleiten. Der DocuPen arbeitet grundsätzlich im S/W-Modus, die Auflösung beträgt wahlweise 100 oder 200 dpi. Die bessere Qualität reicht aus, um eine akzeptable Texterkennung durchzuführen. Für Bilder ist der Miniscanner wegen der Schwarzweißdarstellung eher ungeeignet, mehr als Faxqualität lässt sich nicht erzielen. Dank der guten Rollenführung entstehen anders als bei herkömmlichen Handscannern selten verzerrte Textseiten. Vorsicht ist jedoch bei harten Oberflächen geboten: Die transparente Schicht vor der Scanzeile verkratzt leicht, dann bekommen die Scans schwarze Streifen. Bislang bietet Planon den DocuPen nur über seine Internetseite zum Preis von 210 Euro an. Ein deutsches Vertriebsnetz befindet sich im Aufbau. (pen)


DocuPen R-700
Portabler Scanner
Hersteller Planon
optische Auflösung 200 x 200 dpi s/w
Abmessungen (T x B x H) 18 mm x 215 mm x 17 mm
Preis 210 EUR