Einfach organisiert

Mit einem Touchscreen bedient man PDAs intuitiv und schnell mit dem Stift, ohne lange Anleitungen zu lesen. Einsteigergeräte gibt es ab 140 Euro.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 16 Min.
Von

Bild 10 [125 x 150 Pixel @ 4,9 KB]

Vergrößern

Mit einem Touchscreen bedient man PDAs intuitiv und schnell mit dem Stift, ohne lange Anleitungen zu lesen. Je nach Ausstattung haben sie das Zeug zum vollwertigen Handy, MP3-Player, GPS-Navigator oder Terminkalender.

Das Angebot an PDAs mit Touchscreen reicht vom einfachen Terminplaner bis zum Multimedia-Smartphone. Bereits fĂĽr unter 200 Euro bekommt man pfiffige Begleiter, die schon in ihrer Grundausstattung auĂźer den ĂĽblichen Personal Information Managern (PIM) fĂĽr Adressen und Termine auch Applikationen fĂĽr MP3, Office und Fotos mitbringen.

Insgesamt stehen acht Touchscreen-PDAs mit Palm OS einer deutlichen Überzahl von 19 Windows-Mobile-Handhelds gegenüber. Während dem Palm-OS-Nutzer schon 32 MByte RAM und die langsamste ARM-CPU für einen reibungslosen Arbeitsablauf reichen, will man in seinem Windows-Mobile-Handheld wenigstens doppelt so viel Speicherplatz und die schnellste XScale-CPU vorfinden. Auch in puncto Office und PIM haben die Palm-OS-PDAs denen mit Windows Mobile einiges voraus. Das Microsoft-Betriebssystem erweist sich allerdings als bessere Wahl, wenn's um Multimedia geht.

Bereits in der Grundausstattung bringen alle Windows-Mobile-Geräte einen Media-Player mit, der zumindest Windows-Media-Videos, sowie MP3-Musik abspielt. Zwar gehört der MP3-Player auch bei Palm-OS-PDAs mittlerweile zum Lieferumfang, aber mit dem Media-Player vergleichbare Video-Player muss man immer noch mit der Lupe suchen und die Übertragung großer Film- oder Musik-Dateien dauert lange.

Nachdem wir im ersten Teil der Serie Geräte mit GPS oder GSM-Funktionen vorgestellt haben, sind nun die Einsteigergeräte an der Reihe – viele von ihnen schon mit Bluetooth-Funk ausgestattet. Die teilweise darauf aufbauenden PDAs mit WLAN-Funk an Bord folgen im nächsten Teil.

Acer n30

Bild 1 [200 x 240 Pixel @ 71,9 KB]

Vergrößern

Der über ein Jahr alte Acer n30 hat als günstigster Bluetooth-PDA nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Über das beiliegende USB-Host-Kabel kann er USB-Peripherie wie Speichersticks, Mäuse oder Tastaturen ansteuern. Acers Liste kompatibler Geräte ist allerdings recht knapp; im Zweifelsfalle hilft Probieren.

Wie bei den meisten anderen Pocket PCs richtet man die Bluetooth-Funktion per Assistenten leicht ein. Das Display spiegelt nur wenig, eine Navigationstaste fehlt. Der MP3-Sound hält zwar dem Vergleich mit handelsüblichen Playern nicht stand, reicht aber fürs Musikhören zwischendurch. Die Auto-Backup-Funktion sichert die Daten auf eine Flash-Karte, bevor der Akku schlapp macht.

Der gĂĽnstige Acer n30 genĂĽgt fĂĽr Anwender, die vornehmlich Adressen, Termine und Aufgaben verwalten, hin und wieder mal per Bluetooth E-Mails verschicken oder im Web surfen.

Asus MyPal A730

Bild 2 [200 x 236 Pixel @ 13,8 KB]

Vergrößern

Der Asus MyPal A730 ist mit 380 Euro Verkaufspreis der günstigste PDA mit VGA-Display. Das vergleichsweise leichte Gerät liegt gut in der Hand und besitzt Bluetooth-Funk sowie eine Megapixel-Kamera. Mit je einem Slot für CF- und SD-Module bedient er die beiden gängigsten Karten-Standards.

Der Akku hält mit einer Ladung nicht lange, die Bedienung der beigelegten Kamera-Software fällt schwer, die geknipsten Bilder sind verrauscht und der Sound klingt selbst über Kopfhörer dünn und bei hoher Lautstärke verzerrt. Das Display überstrahlt und zeigt blasse Farben.

Der Asus A730 kann viel, aber wenig richtig. Als E-Book-Lesegerät mag man ihn aber noch gerne verwenden.

Dell Axim X50

Bild 3 [200 x 273 Pixel @ 14,3 KB]

Vergrößern

Dells Axim-X50-Modelle nimmt man schon wegen ihres schicken Designs gerne mit. Schade nur, dass der X50 schnell wieder Strom vom Netz braucht und ein automatisches Backup-Tool fehlt. Weder am Display noch am Sound gibt es viel auszusetzen, wenn auch ein Equalizer zum Nachregeln von Bässen und Höhen schön wäre.

Obwohl das gĂĽnstigste X50-Modell den langsamsten XScale-Prozessor der PXA270-Serie nutzt, braucht man meist nicht lange warten. Der Speicher ist mit 64 MByte ausreichend groĂź. Mit einem praktischen Taster schaltet man Wireless-Funktionen ein und aus, ohne sich durch ein MenĂĽ hangeln zu mĂĽssen.

Unterm Strich ist der Dell Axim X50 ein empfehlenswerter PDA mit guten Erweiterungsmöglichkeiten.


PDAs mit Touchscreen
Einsteiger-Geräte, Teil 1
Produktn30MyPal A730Axim X50
Hersteller / DistributorAcerAsusDell
Zubehör im LieferumfangDocking-Kabel (USB-1.1), Schutztasche, Host-Kabel (USB-1.1), Netzteil, Software (Web, WAP, E-Mail, Spiele, Multimedia, Office, E-Book, Synchronisation, Backup)Schutztasche, Netzteil, Li-Ion-Akku, Dockingstation (USB-1.1), Ersatzstift, Software (Office, E-Mail, Multimedia, Web, WAP, Synchronisation, Backup)Dockingkabel (USB-1.1), Li-Ion-Akku, Netzteil, Schutzhülle, Software (Synchronisation, Office, E-Book, Multimedia, Diagnose, Web, WAP, E-Mail, Backup)
SystemWindows Mobile 2003 fĂĽr Pocket PCWindows Mobile 2003 SE fĂĽr Pocket PCWindows Mobile 2003 SE fĂĽr Pocket PC
CPUSamsung S3C2410, 266 MHzIntel XScale PXA272, 520 MHzIntel XScale PXA270, 416 MHz
Speicher64 MByte RAM, 32 MByte Flash64 MByte RAM, 64 MByte Flash64 MByte RAM, 64 MByte Flash
Kamera (max. Auflösung)–v (1280 x 960, 24 Bit), Blitz–
IrDA / Bluetoothv / v
Bluetooth-db *3
v / v
Bluetooth-db *3
v / v
Bluetooth-db *3
Touchscreen-Display, BildschirmdiagonaleTransflektiv, 240 x 320, 16 Bit, 8,9 cmTransflektiv, 480 x 640, 16 Bit, 9,3 cmTransflektiv, 240 x 320, 16 Bit, 8,9 cm
MaĂźe und Gewicht11,6 cm x 7,0 cm x 1,3 cm, 125 g11,6 cm x 7,2 cm x 1,6 cm, 158 g12,0 cm x 7,3 cm x 1,7 cm, 167 g
Laufzeit maximal / ohne Beleuchtung (*1)3,5 h / 7 h3,1 h / 4,8 h3,5 h / 5,5 h
Sonstiges––Hold-Schalter (*2)
Preis ohne Vertrag230 EUR380 EUR310 EUR
*1 kontinuierliches Tippen, ohne Funk, Prozessor im Turbo-Modus
*2 schaltet Bildschirm ab und sperrt Tasten
*3 Bluetooth-Merkmale und Ergebnisse von Interoperabilitätsprüfungen
v vorhanden   – nicht vorhanden

Fujitsu-Siemens Pocket Loox 410

Bild 4 [200 x 293 Pixel @ 64,8 KB]

Vergrößern

Der Fujitsu-Siemens Pocket Loox 410 ist ein angenehm schlanker Bluetooth-PDA. Das Display spiegelt bei Tageslicht, aber davon abgesehen gefällt die helle, kontrastreiche Anzeige. MP3-Musik hört man mit dem Pocket Loox gerne, aber erst nachdem man Bässe und Höhen nachregelt.

Zwar kennt die Bluetooth-Funktion keinen Druck-Dienst, bietet aber sonst die meisten gängigen Profile, die man mit dem Bluetooth-Manager – wie allgemein bei Pocket PCs gewohnt – kinderleicht konfiguriert.

Wer auf leistungshungrige Anwendungen verzichtet und vornehmlich PIM- und Office-Anwendungen nutzt, fĂĽr den ist dieser PDA ideal.

HP iPAQ hx2110

Bild 5 [200 x 242 Pixel @ 13,9 KB]

Vergrößern

Der HP iPAQ hx2110 zeichnet sich durch zahlreiche Software-Schmankerln aus. Wichtige Daten verschlüsselt ein beigelegtes Tool. Eine Auto-Backup-Funktion sichert auf Wunsch bei niedrigem Batteriestand alle Dateien, und zur Not lädt der PDA auch per USB-Schnittstelle. Das Backup hat der hx2110 auch bitter nötig, denn er hält bei abgeschalteter Display-Beleuchtung mit einer Akkuladung nur etwas mehr als fünf Stunden durch.

HP legt auch ein Programm zum direkten Ausdrucken von Dateien per Bluetooth oder Infrarot bei. Allerdings spielt die Software nur mit HP-Druckern zusammen. Alle iPAQs der 2000er-Serie besitzen Bluetooth-Funk der Klasse 2, womit sie Strecken von bis zu 50 Metern ĂĽberbrĂĽcken. Bei den Wireless-Einstellungen vertraut HP auf Eigenes und pfropft auf die ĂĽblichen Pocket-PC-Einstellungen seinen eigenen, ĂĽbersichtlicheren Wireless-Manager auf.

An Display, Sound und der übrigen Ausstattung gibt es wenig zu beanstanden. Der HP iPAQ wäre für Standard-Aufgaben ein PDA erster Wahl, wäre er nicht ein Kurzstreckenläufer und mit einem Preis von 360 Euro maßlos überteuert.

PalmOne Zire 31

Bild 6 [200 x 183 Pixel @ 9,3 KB]

Vergrößern

Der Käufer eines PalmOne Zire 31 muss mit einem niedrig aufgelösten und langsamen DSTN-Farbbildschirm leben. Abgesehen von diesem Manko kann sich der Kleine mit seiner Ausstattung durchaus sehen lassen.

Er bringt den leicht zu bedienenden Personal Information Manager von Palm OS mit, der für den täglichen Termin- und Aufgabenstress mehr als ausreicht. MP3-Dateien spielt er in annehmbarer Qualität, wenn auch selbst bei geringster Lautstärke-Einstellung unverhältnismäßig laut ab. Wegen des genügsamen Palm-OS-Systems reicht der XScale-Prozessor mit 200 MHz aus, um fast alle Programme ohne Wartezeit zu starten. Für 140 Euro bekommt man aktuell nichts Vergleichbares.


PDAs mit Touchscreen
Einsteiger-Geräte, Teil 2
ProduktPocket Loox 410iPAQ hx2110Zire 31
Hersteller / DistributorFujitsu-Siemens ComputersHPPalmOne
Zubehör im LieferumfangDocking-Kabel (USB-1.1), Netzteil, Schutztasche, Software (Synchronisation, Web, WAP, E-Mail, Multimedia, Office, E-Book)Docking-Kabel (USB-1.1), Netzteil, Li-Ion-Akku, Ersatzstift, Software (Web, WAP, Office, E-Book, Multimedia, Synchronisation, Treiber für HP-Drucker, Sicherheit, Backup)Docking-Kabel (USB-1.1), Schutzklappe, Netzteil, Software (Spiel, Synchronisation, E-Book, Finanzen, Musik)
SystemWindows Mobile 2003 fĂĽr Pocket PCWindows Mobile 2003 SE fĂĽr Pocket PCPalm OS 5.2.8
CPUIntel XScale PXA255, 300 MHzIntel XScale PXA 270, 312 MHzIntel XScale PXA255, 200 MHz
Speicher64 MByte RAM, 32 MByte Flash64 MByte RAM, 64 MByte Flash16 MByte RAM, 8 MByte ROM
Kamera (max. Auflösung)–––
IrDA / Bluetoothv / v
Bluetooth-db *2
v / v
Bluetooth-db *2
v / –
Touchscreen-Display, BildschirmdiagonaleTransflektiv, 240 x 320, 16 Bit, 8,9 cmTransflektiv, 240 x 320, 16 Bit, 8,9 cmSTN, 160 x 160, 12 Bit, 6,5 cm
MaĂźe und Gewicht11,2 cm x 7,0 cm x 1,4 cm, 134 g11,9 cm x 7,7 cm x 1,6 cm, 168 g11,2 cm x 7,4 cm x 1,5 cm, 109 g
Laufzeit maximal / ohne Beleuchtung (*1)4,5 h / 9 h3,3 h / 5,1 h4,8 h / 9 h
Sonstiges–––
Preis ohne Vertrag280 EUR360 EUR140 EUR
*1 kontinuierliches Tippen, ohne Funk, Prozessor im Turbo-Modus
*2 Bluetooth-Merkmale und Ergebnisse von Interoperabilitätsprüfungen
v vorhanden   – nicht vorhanden

PalmOne Zire 72s

Bild 7 [200 x 308 Pixel @ 66 KB]

Vergrößern

Produzierte PalmOne seinen Zire 72 vor einiger Zeit noch in einem blauen Gehäuse, präsentiert sich die aktuelle Version als "Silberling". Abgesehen davon gleichen sich die beide Modelle wie ein Ei dem anderen.

Die Bilder der Kamera sind unscharf und wirken blass. Per Bluetooth sendet der Zire 72s flugs Bilder zum Drucker, ohne dass sich der Nutzer mit Einstellungen herumschlägt. Kein anderer Bluetooth-Manager nimmt es in puncto Bedienkomfort mit dem des Zire 72s auf. Seien es Dienste für Synchronisation, DFÜ oder Netzwerkverbindung - alles richtet selbst ein IT-Neuling im Nu ein. MP3-Musik klingt ausgewogen, allerdings vermisst man Bass- und Höhenregler.

Für Anwender, die einen PDA einfach nur benutzen wollen, ohne sich mit vielen Optionsfeldern herumzuschlagen, sind die 250 Euro für den Zire 72s gut angelegtes Geld. Wir bemängeln aber die arg kurze Akkulaufzeit.

PalmOne Tungsten E

Bild 8 [200 x 270 Pixel @ 15,5 KB]

Vergrößern

Außer einer IrDA-Schnittstelle bringt der Tungsten E keine Drahtlos-Technik mit und muss sich mit der langsamsten CPU aller PDAs im Test begnügen, die allerdings für das Palm-OS-System vollkommen genügt. Das Software-Paket, bestehend aus PIM-Suite, Office, MP3-Player und Mail-Applikation, macht den Tungsten E fit fürs Geschäftsleben. Auch der MP3-Sound kann sich hören lassen.

Zwar gibt es besser ausgestattete PDAs als den Tungsten E, aber kaum günstigere. Nur einen stärkeren Akku wünscht man sich, denn fünf Stunden Laufzeit ohne Hintergrundbeleuchtung sind zu kurz.

PalmOne Tungsten T5

Bild 9 [200 x 222 Pixel @ 12,6 KB]

Vergrößern

Im Unterschied zu den meisten anderen PDAs speichert der Tungsten T5 alle Daten im 256 MByte großen Flash-Speicher, sodass sie auch bei entleertem Akku erhalten bleiben. Verbindet man ihn per Sync-Kabel mit einem PC, verhält er sich wie ein gewöhnlicher USB-Speicherstick.

Das Display spiegelt nur wenig und lässt sich sowohl bei Tageslicht als auch im Büro gut ablesen. Der ausgewogene MP3-Sound gefällt und ist laut genug.

FĂĽr den vergleichsweise gĂĽnstigen Betrag von 320 Euro bekommt man einen PDA, der mit seiner Software-Auswahl fĂĽr allerlei Office-Aufgaben gut gerĂĽstet ist. Eine Audiorecorder-Funktion stĂĽnde dem Tungsten T5 allerdings gut zu Gesicht.


PDAs mit Touchscreen
Einsteiger-Geräte, Teil 3
ProduktZire 72sTungsten ETungsten T5
Hersteller / DistributorPalmOnePalmOnePalmOne
Zubehör im LieferumfangDocking-Kabel (USB-1.1), Schutztasche, Netzteil, Software (Web, WAP, E-Mail, Multimedia, Office, E-Book)Docking-Kabel (USB-1.1), Netzteil, Schutzklappe, Software (Multimedia, E-Mail, Office, E-Book, Web, WAP)Docking-Kabel (USB-1.1), Netzteil, Schutzklappe, Software (Office, E-Mail, Multimedia, Web, WAP)
SystemPalm OS 5.2.8Palm OS 5.2.1Palm OS 5.4.5
CPUIntel XScale PXA270, 312 MHzTexas Instruments OMAP, 126 MHzIntel XScale PXA270, 416 MHz
Speicher32 MByte RAM, 16 MByte Flash32 MByte RAM, 16 MByte ROM256 MByte Flash (davon 55 MByte Programmspeicher), 16 MByte Flash fĂĽr OS
Kamera (max. Auflösung)v (1280 x 960, 24 Bit), Blitz––
IrDA / Bluetoothv / v
Bluetooth-db *2
v / –v / v
Bluetooth-db *2
Touchscreen-Display, BildschirmdiagonaleTransflektiv, 320 x 320, 16 Bit, 7,6 cmTransflektiv, 320 x 320, 16 Bit, 7,6 cmTransflektiv, 320 x 480, 16 Bit, 9,5 cm
MaĂźe und Gewicht11,5 cm x 7,4 cm x 1,6 cm, 133 g11,5 cm x 7,3 cm x 1,2 cm, 130 g12,0 cm x 7,7 cm x 1,3 cm, 134 g
Laufzeit maximal / ohne Beleuchtung (*1)4 h / 6 h (Min. Hell.)2,8 h / 5 h (Min. Hell.)4,9 h / 6,7 h (Min. Hell.)
Sonstiges––lässt sich als USB-Massenspeicher-Laufwerk verwenden
Preis ohne Vertrag250 EUR200 EUR320 EUR
*1 kontinuierliches Tippen, ohne Funk, Prozessor im Turbo-Modus
*2 Bluetooth-Merkmale und Ergebnisse von Interoperabilitätsprüfungen
v vorhanden   – nicht vorhanden

Fazit

Von 140 bis 380 Euro reicht die Preisspanne der hier vorgestellten Einsteiger-PDAs mit Touchscreen. Wer weiß, was er braucht, kommt unter Umständen günstig weg. Leider laufen nur wenige Geräte einen ganzen Arbeitstag mit einer Akkuladung. Wer nur Adressen und Termine verwaltet, braucht nicht mehr als den PalmOne Zire 31 für 140 Euro, der noch dazu als MP3-Player taugt. Für 200 Euro bekommt man mit dem Tungsten E immerhin schon einen PDA im hübschen Design mit mehr Speicher und hochauflösendem Display. Will man per Bluetooth surfen, eignet sich der Acer n30 für 230 Euro. Eine Kamera dazu, und man landet beim Zire 72s, der für 250 Euro zu haben ist.

Für Fotos und als E-Book-Lesegerät bleibt in dieser Klasse nur ein PDA mit hochauflösendem Bildschirm: Der Asus MyPal 730 für 380 Euro. Weitere Geräte mit VGA-Display finden sich bei den meist teureren PDAs mit WLAN-Funktion, die wir in der nächsten Woche vorstellen. Will man optimale Datensicherheit, wählt man den PalmOne Tungsten T5 (320 Euro), der zwar ein wenig geringer aufgelöstes Display hat, aber dessen üppiger Flash-Speicher nichts vergisst. (dal)