Energiespender
Buffalo versorgt seine externe 2,5"-Platte zusätzlich zur USB-Bus-Power über einen Kondensator mit Strom.
- Boi Feddern
Buffalo versorgt seine externe 2,5"-Platte zusätzlich zur USB-Bus-Power über einen Kondensator mit Strom.
Externe 2,5"-Festplatten begnügen sich im laufenden Betrieb mit so wenig Strom, dass sie sich ohne Netzteil nur aus dem USB speisen lassen. Beim Anlaufen überschreiten sie jedoch die zulässigen Maximalwerte von 500 mA, was vor allem beim Betrieb mit Notebooks teure Schäden an diesen nach sich ziehen kann. Buffalo schließt deshalb seine Festplatte nicht direkt am USB an, sondern schaltet einen Pufferkondensator dazwischen.
Der Ladungsspeicher – genannt "Power Booster" – in Form eines kleinen grauen Kästchens mit USB-Kabel lädt sich nach dem Anschluss an den PC zunächst auf. Erst wenn der Kondensator genügend elektrische Ladung gespeichert hat, läuft die per USB mit dem Ladungsspeicher verbundene Festplatte an. Eigentlich eine geniale Idee, doch die Umsetzung ist nicht gelungen: Die Stromaufnahme liegt immer noch jenseits der Spezifikation.
Bereits beim Laden des Kondensators wird der USB mit etwas mehr als 500 mA belastet. Beim Anlaufen der Platte verhindert der "Power Booster" zwar die zu erwartende Stromspitze von etwa 0,9 A, reduziert sie allerdings nur auf 0,6 A – für schwach dimensionierte Notebooks ist das zu viel. Damit bleibt es vorerst dabei, dass externe 2,5"-Festplatten im Rahmen der Spezifikation nur mit zusätzlichem externen Netzteil am USB-Port betrieben werden sollten. Das bietet immerhin auch Buffalos Platte optional an. Auf die Geschwindigkeit der Test-Festplatte hatte das USB-Interface kaum merkliche Auswirkungen. (boi)
|
||||||||||||||||||||||