Terminspezialist
Der PDA Palm Z22 kostet nicht viel, bringt einen Farbbildschirm mit und vergisst auch bei leerem Akku nichts.
- Dr. JĂĽrgen Rink
Der PDA Palm Z22 kostet nicht viel, bringt einen Farbbildschirm mit und vergisst auch bei leerem Akku nichts.
Beim Z22 verzichtet Palm auf Multimedia und Erweiterungsmöglichkeiten. Er hat weder einen Erweiterungsslot, noch spielt er MP3-Musik oder besitzt eine Funktechnik. Lediglich eine Infrarot-Schnittstelle steht zum drahtlosen Datenaustausch bereit.
Bei so viel Verzicht fragt man sich, warum Palm überhaupt einen Farbbildschirm einbaut. Für PIM-Software braucht man ihn nicht unbedingt, auf Fotos erkennt man kaum Details, und unter Sonnenlicht ist sowieso Ende mit der Anzeige, weil der Bildschirm das Umgebungslicht nicht nutzt. Da hätte es ein günstiges Graustufendisplay auch getan, das zumindest bei Tageslicht noch gut ablesbar bleibt. Zudem zerkratzt das Display leicht, weil eine Schutzklappe oder -hülle fehlt.
Sonst besitzt der Z22 alles, was ein PDA braucht: Er bringt die ausgereifte Personal-Information-Manager-Suite von Palm OS mit, gleicht mit MS Outlook und Palm Desktop ab, hält mit einer Akkuladung locker einen Tag durch und lädt den Akku bei Bedarf sogar über die USB-Schnittstelle. Zudem ist er angenehm leicht und besitzt genügend Speicher für tausende Adressen und Termine, der auch bei entleertem Akku keine Daten verliert. Wer einen elektronischen Terminkalender-Ersatz ohne viel Schnickschnack sucht, wird beim Palm Z22 für relativ wenig Geld fündig und mehr als zufrieden sein. (dal)
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