NEC baut auf Richtfunk und Vertriebspartner

Der japanische Elektronikkonzern sieht im Einsatz von Richtfunksystemen ein bedeutendes Umsatzpotenzial, beispielsweise im Mobilfunkmarkt. Zum Ausbau der Geschäftssparte hierzulande sucht NEC nun qualifizierte Vertriebspartner.

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Der japanische Elektronikkonzern sieht im Einsatz von Richtfunksystemen ein bedeutendes Umsatzpotenzial, beispielsweise im Mobilfunkmarkt ebenso wie bei der Standortvernetzung größerer Unternehmen. Entscheidende Argumente für Richtfunk seien die zuverlässige und flexible Datenübertragung bei vergleichsweise günstigen Kosten, erklärt Markus Wingen, Sales Manager NEC Network Solutions. "Unternehmen nutzen diese Anlagen entweder direkt zur Standortvernetzung oder auch als Backup zu bestehenden kabelgebundenen Lösungen", ergänzt Wingen.

Um den strategischen Ausbau der Geschäftssparte hierzulande voranzutreiben, hat NEC Deutschland nun eine Partnerinitiative gestartet. Der Hersteller sucht qualifizierte Channel-Partner, die bereits einschlägige Erfahrung in Sachen Richtfunk mitbringen. Interessierte Systemhäuser oder auch Systemintegratoren sollten idealerweise schon erfolgreich Projekte in dem Geschäftsfeld abgewickelt haben. NEC wünscht sich Partner, die sowohl die gesamte Planung im Vorfeld als auch die Installation und Inbetriebnahme der Richtfunksysteme durchführen können.

"Unsere Pasolink-Systeme vereinen PDH, SDH und Ethernet in einem einzigen System und sind für MTBFs bis zu 100 Jahren ausgelegt", betont Wingen. Verschiedene Marktforscher wie etwa Sky Light Research sehen NEC daher auch an der Spitze der Richtfunkausrüster. "Ich bin überzeugt davon, dass auf interessierte Partner ein lukrativer Markt wartet", gibt sich der NEC-Vertriebsmanager zuversichtlich. Neben dem klassischen Fachhandel will Wingen daher auch sogenannte Wireless ISPs ansprechen, die auf Basis von Richtfunk DSL-Dienste in bisher unterversorgten Regionen anbieten möchten. (map)