Offroad-FĂĽhrer
Der starke GPS-Empfangsteil des Magellan Explorist 500 sorgt fĂĽr genaue Positionsangaben auch in schwierigen Umgebungen.
- Oliver Lau
Der starke GPS-Empfangsteil des Magellan Explorist 500 sorgt fĂĽr genaue Positionsangaben auch in schwierigen Umgebungen.
Äußerlich gibt sich das handliche Gerät offroad-typisch robust; es ist wasserdicht nach IPX7. Die sehr kleinen Tasten dürften etwas griffiger sein. Das Display hingegen ist angenehm hell und scharf. Die Darstellung mit nur 16 Farben wirkt allerdings etwas altbacken; sie ist zudem recht langsam.
Das Kartenmaterial erhält das Gerät via USB vom PC. Die dafür mitgelieferte Windows-Software ist leider umständlich zu bedienen: Zunächst muss man den gewählten Kartenausschnitt konvertieren und auf die Festplatte speichern, dann mit einer weiteren Software aufs Gerät übertragen. In unseren Tests landete die Karte im falschen Verzeichnis des auf deutschsprachige Bedienung eingestellten Geräts. Erst nach manuellem Verschieben von "Detail Maps" nach "Detailkarten" erkannte der Explorist die Karte.
Offroader wird freuen, dass sich das Navi mit topografischen Vektorkarten füttern lässt; die stabile Lenkerhalterung fürs Fahrrad (49 Euro) verliert das Handgerät auch bei heftigen Erschütterungen nicht. Mit der routingfähigen Straßenkarte von Gesamteuropa eignet sich der Explorist auch als Straßennavigator, mangels gesprochener Abbiegehinweise allerdings eher schlecht als recht.
In den eingebauten Speicher (8 MByte) passt in etwa eine Karte des Ruhrgebiets. Er lässt sich mit einer SD-Karte um maximal 512 MByte erweitern. Dazu ist es notwendig, das Gehäuse zu öffnen und die Batterie zu entfernen. Der austauschbare Li-Ion-Akku hält mit einer Ladung bis zu 17 Stunden durch. (ola)
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