Leithammel
Das Navigationssystem Navman iCN 330 kostet nur 230 Euro, soll aber genauso gut wie die teurere Konkurrenz durch den Straßendschungel führen.
- Daniel Lüders
Das Navigationssystem Navman iCN 330 kostet nur 230 Euro, soll aber genauso gut wie die teurere Konkurrenz durch den Straßendschungel führen.
Der Navman iCN 330 trägt die Revision XTrack des bekannten SiRFstar-II-GPS-Chip in sich. Diese Neuauflage ist zwar schneller geworden, aber immer noch langsamer als der Nachfolger SiRFstar-III. Statt innerhalb einer kann man immerhin nach ein paar Minuten loslegen.
Auf dem winzigen, spiegelnden Display erkennt man bei Sonnenlicht nur schwer die Karte, sodass ein flüchtiger Blick wenig bringt – gründliches Streckenstudium sollte man aber lieber dem Beifahrer überlassen. Weil der iCN 330 keinen Touchscreen besitzt, muss man mit Navigations-Button und Auswahltasten auskommen. Besonders bei der Eingabe von Straßen- und Städtenamen kostet das viel Zeit. An der Navigation und Streckenführung ist indes wenig auszusetzen und die leitende Stimme versteht man selbst bei lauter Musik noch gut. Auch schnell aufeinander folgende Abzweigungen, Kreisverkehr oder komplizierte Kreuzungen bringen den iCN 330 nicht aus dem Takt. Die berechneten Strecken erscheinen sinnvoll und effizient.
Wer auf den Komfort eines Touchscreens verzichten kann und nur in Deutschland unterwegs ist, bekommt mit dem Navman iCN 330 ein ausgereiftes Navisystem mit unterdurchschnittlichem Display für wenig Geld. Will man Karten für Europa erwerben, muss man sich etwas gedulden: Ein Kartenset ist bislang nur angekündigt. (dal)
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