Ideensammler
Pocket Mindmap hilft PDA-Benutzern, ihre Gedanken zu ordnen. Die Ergebnisse lassen sich am PC verfeinern, doch meist kommt man ohne diesen Schritt aus.
- Dr. Hans-Peter SchĂĽler
Pocket Mindmap hilft PDA-Benutzern, ihre Gedanken zu ordnen. Die Ergebnisse lassen sich am PC verfeinern, doch meist kommt man ohne diesen Schritt aus.
Mindmap-Programme sortieren spontane Einfälle zu einem bestimmten Thema auf Anhieb in eine Baumstruktur ein. Auf dem PDA wächst eine Mindmap zwar recht schnell über die Displaygrenzen hinaus, doch das Programm platziert das Sichtfenster nach Möglichkeit über den interessanten Bereichen und arrangiert die Zweige automatisch so, dass man sich auch in mäßig komplexen Grafik-Gespinsten nicht verirrt. Zudem lokalisiert eine integrierte Funktion namens Incfinder bequem auch momentan unsichtbare Elemente.
Pocket Mindmap orientiert sich eng an der Bedienoberfläche des PC-Programms MindManager vom Hersteller Mindjet. Es kann MindManager-Dateien ohne vorherige Konversion lesen und schreiben sowie XML-Dokumente exportieren, die sich mit XSLT-Freeware nach Maß umformen lassen. Standardmäßig nutzt Pocket Mindmap ein eigenes, auf Wunsch komprimiertes Dateiformat. Unter Windows Mobile 5 bedient das Programm klaglos Displayauflösungen von 640 × 480 Pixeln im Portrait- oder Landscape-Format.
Mit minimalen Konzessionen an die begrenzten PDA-Möglichkeiten, etwa bei wählbaren Schriftarten, macht das Programm eine gute Figur – insbesondere im Vergleich zum wesentlich teureren MindManager. Mit der sorgsam durchdachten Bedienoberfläche kommt man auf Anhieb zu präsentablen Ergebnissen. Dennoch sollten Interessenten anhand der Testversion prüfen, ob ihnen das Mindmapping auf dem PDA nicht doch zu fummelig vorkommt. (hps)
|
||||||||||||