Kompromissarm

Die Android-Modelle GW620 von LG Electronics und Samsungs I5700 Galaxy Spica bieten zu Straßenpreisen um die 250 Euro eine Ausstattung, für die man bislang 400 Euro und mehr hinblättern musste.

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Die Android-Modelle GW620 von LG Electronics und Samsungs I5700 Galaxy Spica bieten zu Straßenpreisen um die 250 Euro eine Ausstattung, für die man bislang 400 Euro und mehr hinblättern musste.

Das kleinere LG GW620 wiegt mit 142 Gramm merklich mehr als das 124 Gramm schwere Samsung Galaxy Spica, liegt aber besser in der Hand. Dafür bietet das Spica den mit 3,2 Zoll Diagonale größeren Touchscreen, der nur Eingaben per Finger entgegennimmt. Beim GW620 kommt hingegen ein resistiver 3-Zoll-Touchscreen zum Einsatz, der auch mit dem Stift bedienbar ist. Beide Displays lassen sich in der Sonne kaum noch ablesen. Multitouch kennen sie nicht.

Das Spica bietet großformatige Funktionstasten, das GW620 besitzt außer der Menütaste zwei große Sensorflächen für „Zurück“ und „Home“. Letztere reagieren auf die leiseste Berührung und nerven schnell, da man sie beim Halten des Geräts häufig ungewollt mit dem Handballen auslöst.

Vieles haben beide Modelle gemein: Man lädt sie dank micro-USB-Buchse an PCs und USB-Netzteilen und schließt Kopfhörer über die 3,5-mm-Klinkenbuchse an. Auch A-GPS zur schnellen Positionsbestimmung, WLAN, Bluetooth und Beschleunigungssensoren zum automatischen Drehen des Bildschirminhalts bieten beide.

Beide sind nicht als Funkmodem einsetzbar und laufen unter der veralteten Android-Version 1.5. Samsung hat fĂĽr das Spica immerhin ein Update auf 2.0 in Aussicht gestellt.