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Der Avision IS15 scannt Visitenkarten oder postkartengroße Fotos unterwegs.
- Tim Gerber
Der Avision IS15 scannt Visitenkarten oder postkartengroße Fotos unterwegs.
Der kleine Scanner Avision IS15 passt fast in die Westentasche, benötigt aber ein externes Netzteil – auch wenn er über USB mit einem PC verbunden ist. Er scannt aber auch ohne eine PC-Verbindung und speichert die Ergebnisse dann auf SD Card oder USB-Stick. An Rechnern mit Mac OS X oder Windows ab Version 2000 kann er als Kartenlesegerät oder USB-Verlängerung für einen Speicherstick fungieren.
Für Windows liefert Avision eine Software mit, die das Speichern von Scandaten direkt in einen Ordner erlaubt. TWAIN- oder Wia-Treiber, die das Scannen direkt aus Windows-Anwendungen wie Bildbearbeitung oder OCR ermöglichen würden, gibt es nicht.
Ist der IS15 mit Energie versorgt, signalisiert eine Zweifarb-LED die Scanbereitschaft, sobald der Flash- oder PC-Speicher aufnahmebereit sind. Der Scanvorgang startet durch das Einschieben der Vorlage in den Scanschlitz und dauert etwa sechs Sekunden. Die Bilder landen stets als JPEG mit 300 dpi im Speicher, eine Postkarte nimmt dabei etwa 310 kByte in Anspruch. Kleinere Formate werden automatisch zugeschnitten.
Die Windows-Software erlaubt lediglich die Auswahl des Zielordners, unter Windows 7 funktionierte sie im Test nicht. Die Scans sind scharf, kontrastreich und farbneutral. Ihre geringe Auflösung erlaubt jedoch keine Vergrößerungen. Wer unterwegs Fotos oder Visitenkarten scannen will, findet in dem IS15 einen handlichen Begleiter.
| Avision IS15 | |
| Mobiler Fotoscanner | |
| Hersteller | Avision |
| Betriebssysteme | Windows ab 2000, Mac OS X (via Speicherkarte) |
| Auflösung | 300 dpi |
| Anschlüsse | USB, USB-Host, SD-Karten |
| Maße (B × H × T) | 18,3 cm × 4,3 cm × 7,4 cm |
| Gewicht | Scanner 242 g, Netzteil 129 g |
| Preis | ca. 90 € |
(tig)