Scharfer Bildwerfer
Der handygroße Minibeamer ShowWX+ von Microvision arbeitet mit Laserdioden. Egal, wohin man projiziert, das Bild ist immer scharf.
Das Faszinierendste am ShowWX+ ist das fehlende Einstellungsrädchen für die Schärfe – das Bild ist immer gestochen scharf, sogar wenn man auf gekrümmte Oberflächen projiziert. Möglich macht es die von Microvision entwickelte PicoP-Technik: Das von drei Laserdioden erzeugte Licht wird von einem weniger als einen Quadratmillimeter großen, oszillierendem Spiegel auf die Projektionsfläche gelenkt – Pixel für Pixel. Der ShowWX+ erzeugt in einfarbigen Flächen ein leichtes Flirren. Das störte uns aber weniger als beispielsweise die von DLP-Projektoren bekannten Farbblitzer. Die Farbdarstellung ist wahlweise knallig („Brillant“-Modus) oder gedämpft („Standard“-Modus). Ab Bildgrößen jenseits eines DIN-A4-Blatts kann man deutlich Rasterlinien wahrnehmen, die an das Bild eines Röhrenmonitors erinnern.
Größter Hemmschuh im Praxiseinsatz ist die geringe Helligkeit: 11 Lumen haben wir gemessen. Das reicht bei normaler Bürobeleuchtung maximal für eine Projektion in DIN-A4-Größe. In stockdunkler Umgebung erreicht man ungefähr die Bildgröße eines 32-Zoll-Fernsehers. Der auswechselbare Akku hielt bei unseren Tests 100 Minuten lang.
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Anders als viele LED-Beamer der gleichen Größenklasse hat der ShowWX+ keinen Medienplayer eingebaut. Mitgeliefert wird ein Composite-Adapter sowie ein Kabel für Apple-Mobilgeräte (iPhone, iPod, iPad).
Zweifellos: Der ShowWX+ ist ein tolles Stück Technik – die Praxistauglichkeit lässt wegen des geringen Lichtstroms allerdings noch zu wünschen übrig. (jkj)