Gesundheitscheck für SOA

IBM bietet Seminare und neue Software, die Unternehmen den Einstieg und die Umsetzung einer serviceorientierten Architektur erleichtern sollen.

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Von
  • Jürgen Diercks

Wer eine serviceorientierte Architektur (SOA) einführen will und das mit den falschen Strategien und Produkten versucht, kann erstens viel Geld in den Sand setzen und zweitens auf einer nur holperig arbeitenden IT sitzenbleiben. Laut IBM fehlt vielen Unternehmen das notwendige Know-how für das Umsetzen der Geschäftsprozesse sowie der technischen Grundlagen. 25 % oder weniger der eigenen Kunden würden wissen, wie man mit einer SOA langfristige Geschäftsziele umsetzen kann.

Um diesen beklagenswerten Zustand zu verbessern, hat IBM neue Software und Services vorgestellt, mit denen Firmen eine "gesunde" SOA-Umgebung schaffen können. Der "SOA Healthcheck" deckt sechs Bereiche ab: die Wiederverwendung von Anwendungen, Governance, Sicherheit, Middleware und das Management von Workload und Services. In zwei mehrtägigen Workshops sollen die Kunden erfahren, wie sie sich mit ihrer SOA nicht in Pilotprojekten verzetteln. Die realistische Bewertung von Infrastruktur und Applikationsservices ist das Lernziel.

Darüber hinaus präsentiert man den Identity Aware Enterprise Service Bus (ESB), der den Websphere ESB mit den Tivoli Security- und Identity-Management-Lösungen verbindet. Dieses Bundle soll ein flächendeckendes Zugriffsmanagement (dazu gehört beispielsweise ein Single-Sign-On) in der SOA-Umgebung sicherstellen, (jd)