Start-ups bewerben sich um Open Source Business Award

Elf Open-Source-Unternehmen aus Deutschland, Ă–sterreich, der Schweiz und Spanien bewerben sich um insgesamt 78.000 Euro an Preisgeldern.

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Von
  • Heinrich Seeger

Die Teilnehmer am Open Source Business Award (OSBA), der im Rahmen des Heise-Kongresses Open Source Meets Business (OSMB) zum dritten Mal verliehen wird, stehen fest: Elf Open-Source-Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien bewerben sich um insgesamt 78.000 Euro an Preisgeldern. Für Businesspläne von Unternehmen sind 75.000 Euro ausgeschrieben, Privatpersonen können sich zusätzlich um 3000 Euro bewerben.

Bei den Einreichern handelt es sich teilweise um Neugründungen auf der Suche nach ihrer Anschubfinanzierung. Aber auch bereits länger existierende Unternehmen, die schon eine oder zwei Finanzierungsrunden hinter sich haben, sind unter den Kandidaten. Gegenstand der präsentierten Geschäftsmodelle sind sowohl Software-Lösungen und dazugehörige Services als auch Frameworks für die Anwendungsentwicklung. Zu den Frameworks zählt unter anderen das unter Apache-Lizenz stehende .NET-Framework "Empinia" von der IFU Hamburg GmbH, mit dem sich GUI-Software entwickeln lässt. Calvet, Vila & Arriaga Consulting aus Barcelona präsentiert "T-Res, eine OS-Applikation, die ein effizientes Training-Resource-Management ermöglicht und speziell für HR-Abteilungen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen konzipiert ist. Und die Wiener Go-Mobile IT GmbH stellt ihre Business Suite OS4E vor.

Auf den Webseiten der Open Source Business Foundation (OSBF) steht die komplette Liste aller Einreicher – die ihre Konzepte im Rahmen von OSMB am 27. Januar 2009 in Nürnberg auch dem Kongresspublikum vorstellen werden. Die Abstracts der Businesspläne stehen bereits im Track "Start-ups" auf der Kongress-Website.

Aus der OSBF rekrutiert sich auch die Jury für die Bewertung der Pläne; sie besteht aus den "Campus Coaches" – geschäftserfahrenen Open Source-Experten, die Unternehmensgründer im Rahmen ihrer OSBF-Mitgliedschaft beraten und unterstützen. Die Juroren bewerten die Einreichungen nach Innovationsgrad, Funktionalität, Umsetzbarkeit, Markttauglichkeit und der vermuteten Wettbewerbsposition. Neben den Preisgeldern erhalten die OSBA-Gewinner auch eine Mitgliedschaft in der OSBF. (Heinrich Seeger) / (anw)